Aljona Savchenko strebt nach Verletzung EM-Medaille an

Nach einem Innenbandriss war ein Start für Aljona Savchenko bei den Europameisterschaften lange unsicher, jetzt strebt sie mit ihrem Partner Bruno Massot eine Medaille an. Sportdirektor Udo Dönsdorf von der Deutschen Eislauf-Union meint, dass der Fuß stabil sei und sie laufen könne. Am Mittwoch startet die Europameisterschaft in Ostrau.

Aljona Savchenko muss Trainingsrückstand aufarbeiten

Im Vorjahr erzielte Aljona Savchenko einen zweiten Platz, jetzt muss sie aufgrund ihrer Verletzung einen Trainingsrückstand aufarbeiten. DEU-Videpräsidentin Elke Treitz ist der Meinung, dass es sinnvoll sei, einen Gang zurückzuschalten. Sie will sich von der Leistungsfähigkeit von Aljona Savchenko und Partner Bruno Massot überzeugen. Bei den Einzelsprüngen gibt es keine Probleme, doch sind die Würfe noch kritisch. Der Wurfsalcho sollte dreifach und der Wurfaxel doppelt ausgeführt werden. Konkurrenz fürchtet das Paar aus Russland mit

  • Jewgenia Tarassowa und Wladimir Morosow
  • Xenia Stolbowa und Fedor Klimow

Auch Minerva-Fabienne Hase und Nolan Seegert aus Berlin sind ernsthafte Konkurrenz.

Die Damen sind zuerst dran

Zuerst müssen die Damen aufs Eis, Nathalia Weinzierl als deutsche Meisterin will einen besseren als den siebten Platz im Vorjahr erzielen. Udo Dönsdorf traut ihr Platz fünf bis sieben zu und ist der Meinung, dass sie es nicht mit der russischen Phalanx aufnehmen kann. Nicole Schott aus Essen trainiert seit zwei Wochen nach einem Muskelfaserriss wieder und macht dreimal am Tag Physiotherapie. In Oberstdorf überzeugte sich Dönsdorf von ihrem vollen Leistungsvermögen. Das Comeback der fünffachen Europameisterin, der Italienerin Carolina Kostner, wird mit Spannung erwartet.

Die Hoffnungsträger der Herren

Bei den Herren scheinen alle fit zu sein, Hoffnungsträger sind Javier Fernandez aus Spanien, der seinen fünften Platz in Serie anstrebt, sowie der Berliner Paul Fentz, der unter den ersten Zehn landen will. Schafft er das nicht, muss er zusammen mit Peter Liebers und Franz Streubel an einem Ausscheidungsverfahren Ende Februar teilnehmen, um das einzige Ticket für die WM im März in Helsinki zu ergattern. Großes Potenzial haben auch die deutschen Eistanz-Meister Kavita Lorenz und Panagiotis Polizoakis.
Foto:wikimedia/Martin Rulsch, Wikimedia Commons

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