Bewerbung des DFB um Fußball-EM 2024

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) plant eine Bewerbung als Gastgeber für die Fußball-EM 2024. Die Entscheidung soll 2018 getroffen werden, Deutschland muss Konkurrenz besonders aus Skandinavien fürchten.

Bewerbung am Freitag beschlossen

Am Freitag beschloss das Präsidium des DFB einstimmig die Bewerbung; frühestens im September 2018 soll eine Entscheidung über die Vergabe fallen. Bislang gibt es noch keinen Mitbewerber, doch haben die Türkei, aber auch

  • Dänemark
  • Schweden
  • Norwegen
  • Finnland

als gemeinsame Bewerber Interesse. Für Deutschland wäre das nach 1988 die zweite Europameisterschaft.

Spielorte werden im September ausgewählt

Für die Europameisterschaft will sich der DFB mit zehn Spielorten bzw. Stadien bewerben, der Bewerbungsprozess soll von Transparency International begleitet werden. DFB-Präsident Reinhard Grindel spricht von einem wichtigen Leuchtturmprojekt für den gesamten deutschen Fußball. Laut Grindel ist es wichtig, dass eine erstklassige Bewerbung eingereicht wird und die Auswahl in einem fairen, transparenten Prozess erfolgt. Die Stadien sollen am 15. September 2017 bestimmt werden. Zuvor soll die Auswahl in einem transparenten, fairen und offenen Verfahren erfolgen. Eine Sitzplatzkapazität von mindestens 30.000 Plätzen ist für EM-Spiele vorgeschrieben. Noch bis zum 12. Juni 2017 können sich die Arenen bewerben.

Niersbach gab Anstoß für Bewerbung

Voraussichtlich wird der DFB-Präsident beim kommenden UEFA-Kongress am 05.April in Helsinki in das Council der FIFA und in das UEFA-Exekutivkomitee aufrücken, er hat also dann mehr Einfluss auf die Spitzenfunktionäre aus aller Welt. Die Bewerbung wurde bereits von Grindels Vorgänger Wolfgang Niersbach angestoßen. Bei der Europameisterschaft 2020, die in 13 europäischen Städten ausgetragen wird, finden im Münchner Stadion drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale statt. Für das Final-Paket mit Halbfinal-Spielen und Endspiel erhielt das Wembley Stadion den Vorzug, daher galt Deutschland als Favorit für die EM 2024. Die UEFA lässt auch Gemeinschaftsbewerbungen zu, so wie das 2012 in Polen und in der Ukraine der Fall war. Daher haben auch Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland mit einer Gemeinschaftsbewerbung gute Chancen.
Foto:shutterstockStockillustrationsnummer:ID285989840

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