Cristiano Ronaldo bei der EM 2024 noch dabei?

Cristiano Ronaldo gilt als einer der besten Fußballspieler aller Zeiten. Seine Erfolge sprechen dabei für sich, als Spieler bei Real Madrid hat er im Vereinsfußball bereits alles erreicht, was man erreichen kann. 2016 feierte er endlich auch seinen ersten internationalen Titel mit der portugiesischen Nationalmannschaft und wurde Europameister. Bei der Weltmeisterschaft 2018 wird er noch dabei sein, keine Frage schließlich ist er mit 32 Jahren noch im besten Stürmeralter. Dass er zwei Jahre später bei der Europameisterschaft 2020 noch einmal antreten wird, ist schon wieder eine ganz andere Frage, doch wie sollen wir uns Ronaldo bei der EM 2024 vorstellen? Dann ist er bereits 38 Jahre alt.

Ronaldo spielt auf jeden Fall noch bis 2021 bei Real Madrid

Wie lange Ronaldo plant, noch aktiv zu sein, wissen wir natürlich nicht. Doch gibt es einige Anhaltspunkte: Sein Vertrag bei Real Madrid läuft noch bis Sommer 2021, als auf jeden Fall über die EM 2020 hinaus. Als er die Vertragsverlängerung unterzeichnete, sagte er: „Das ist ein sehr wichtiger Tag. Ich habe bereits mehrfach gesagt, ich trage diesen Klub in meinem Herzen, er ist ein Teil von mir. In einem sehr speziellen Moment werde ich für weitere fünf Jahre hier sein. Es ist nicht mein letzter Vertrag, lassen Sie sich das gewiss sein. Aber es ist etwas Spezielles.“ Weiter meinte er: „Ich will weiter der Beste sein. Ich will dieses Trikot mit Stolz tragen und habe noch zehn Jahre vor mir.“ Dann wäre der Portugiese bereits 41 Jahre alt. „Ich muss abwarten. Wer weiß, was die Zukunft mit sich bringt. Natürlich will ich meine Karriere bei diesem Klub beenden. Das ist mein vorletzter Vertrag.“

Foto: Cristiano Ronaldo/Europameisterschaft.com

In Trainerfunktion bei der EM 2024?

Aber es gibt natürlich noch eine andere Möglichkeit, wie Ronaldo Teil der Europameisterschaft 2024 werden kann. Vorbilder gibt es genug: So zum Beispiel Miroslav Klose, der nach seiner aktiven Laufbahn als Co-Trainer beim DFB anfing und nun der Nationalmannschaft mit Rat und Tat zur Seite steht. Etwas Ähnliches ist sicherlich auch bei Cristiano Ronaldo denkbar – denken wir nur an das Finale bei der Europameisterschaft 2016, als er von der Seitenlinie aus seine Mannschaft in bester Trainermanier zum Titel coachte.

Andere Spieler schieden vorzeitig aus dem Nationalteam aus

Aber es hat auch immer wieder Spieler gegeben, die zwar lange für ihre Vereine gespielt haben, aber vorzeitig aus der Nationalmannschaft ausschieden. Die Gründe hierfür sind vielfältig. So sagte Petr Cech, als er aus der tschechischen Nationalmannschaft mit 34 Jahren zurücktrat: „Ich habe mich schon länger mit dem Thema beschäftigt und denke, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Ich werde mich ab jetzt ganz auf meinen Verein konzentrieren.“ Der Österreicher Christian Fuchs beendete seine Nationalmannschaftskarriere im Alter von 32: „Das Spiel gegen Island war mein letztes in Rot-Weiß-Rot. Ich bin sehr stolz auf die vergangenen zehn Jahre und habe alles mit Leidenschaft gemacht.“ Viele andere, wie Philip Lahm oder Bastian Schweinsteiger, hörten nach einem großen Titel auf für die Nationalmannschaft zu kicken.

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