Der besondere Modus der Europameisterschaft 2020

Seit dem 25. Januar 2013 ist bekannt: Da UEFA Exekutivkomitee hat in Nyon beschlossen, die Europameisterschaft 2020 in 13 Städten in 13 europäischen Ländern stattfinden zu lassen, statt in einem oder zwei Gastgeberländern. Das soll allerdings eine einmalige Sache bleiben, denn diese besondere Form der Europameisterschaft soll nur zum 60-jährigen Bestehens des Wettbewerbs ausgetragen werden. 12 Städte sind für jeweils drei Gruppenspiele und eine Achtel- oder Viertelfinalbegegnung vorgesehen. Die beiden Halbfinale und Endspiele sollen in der 13. Stadt stattfinden.

Alle Städte und Stadien, die sich beworben haben

Insgesamt hatten sich 19 Städte mit ihren Stadien für die Austragung der Gruppenspiele sowie eines Achtelfinales beworben:

  • Niederlande Amsterdam (Amsterdam Arena) – 52.960 Plätze
  • Aserbaidschan Baku (Nationalstadion Baku, Neubau) – 69.870 Plätze
  • Spanien Bilbao (San Mamés) – 50.000 Plätze
  • Belgien Grimbergen (Eurostadion, Neubau) – ca. 60.000 Plätze
  • Ungarn Budapest (Neues Nationalstadion, Neubau) – 65.000 Plätze
  • Rumänien Bukarest (Arena Națională) – 55.600 Plätze
  • Wales Cardiff (Millennium Stadium) – 74.500 Plätze
  • Irland Dublin (Aviva Stadium) – 51.700 Plätze
  • Schottland Glasgow (Hampden Park) – 52.500 Plätze
  • Israel Jerusalem (Teddy-Kollek-Stadion) – 50.000 Plätze
  • Dänemark Kopenhagen (Parken) – 38.076 Plätze
  • England London (Wembley-Stadion) – 90.000 Plätze
  • Weißrussland Minsk (Traktar-Stadion, Renovierung) – 30.000 Plätze
  • Deutschland München (Allianz Arena) – 69.344 Plätze
  • Italien Rom (Olympiastadion Rom) – 72.698 Plätze
  • Russland Sankt Petersburg (Krestowski-Stadion) – 69.501 Plätze
  • Mazedonien Skopje (Philip-II-Arena) – 36.400 Plätze
  • Bulgarien Sofia (Wassil-Lewski-Nationalstadion) – 46.340 Plätze
  • Schweden Solna (Friends Arena) – 50.000 Plätze

Foto: Allianz Arena/europameisterschaft.com

Außerdem haben folgende Städte ihre Bewerbungen im Laufe der Zeit zurückgezogen:

  • Griechenland Athen (Olympiastadion Athen) – 69.618 Plätze
  • Kasachstan Astana (Astana Arena) – 30.000 Plätze
  • Schweiz Basel (St. Jakob-Park) – 38.512 Plätze
  • Serbien Belgrad (Stadion Rajko Mitić) – 55.538 Plätze oder (Neues Nationalstadion) Neubau – 60.000 Plätze
  • Frankreich Décines-Charpieu/Lyon (Parc Olympique Lyonnais) – 61.556 Plätze
  • Ukraine Donezk (Donbass Arena) – 51.504 Plätze
  • Finnland Helsinki (Olympiastadion Helsinki) – 40.682 Plätze
  • Türkei Istanbul (Atatürk Olimpiyat Stadı) – 76.092 Plätze
  • Armenien Jerewan (Stadion Hrasdan) – 54.208 Plätze
  • Polen Polen (Warschau – 58.145 Plätze oder Chorzów – 55.211 Plätze)
  • Portugal Portugal (Lissabon – 64.813 Plätze oder Porto – 50.948 Plätze)
  • Tschechien Prag (Neues Nationalstadion)
  • Kroatien Zagreb (Stadion Maksimir) – 35.123 Plätze

Inzwischen sind die Stadien allerdings ausgewählt und die entsprechenden Spiele wurden zugeteilt:

  • Wembley Stadion in London: 2 Halbfinale und das Finale
  • Allianz Arena in München: 3 Gruppenspiele und 1 Viertelfinale
  • Nationalstadion Baku in Baku: 3 Gruppenspiele und 1 Viertelfinale
  • Eurostadion in Grimbergen: 3 Gruppenspiele und 1 Achtelfinale
  • Hampden Park in Glasgow: 3 Gruppenspiele und 1 Achtelfinale
  • Olympiastadion in Rom: 3 Gruppenspiele und 1 Viertelfinale
  • Krestowski-Stadion in Sankt Petersburg: 3 Gruppenspiele und 1 Viertelfinale
  • Arena Nationala in Bukarest: 3 Gruppenspiele und 1 Achtelfinale
  • Aviva Stadion in Dublin: 3 Gruppenspiele und 1 Achtelfinale
  • Amsterdam Arena in Amsterdam: 3 Gruppenspiele und 1 Achtelfinale
  • San Mamés in Bilbao: 3 Gruppenspiele und 1 Achtelfinale
  • Neues Nationalstadion in Budapest: 3 Gruppenspiele und 1. Achtelfinale
  • Parken in Kopenhagen: 3 Gruppenspiele und 1 Achtelfinale

So funktioniert die Qualifikation

Dadurch, dass die EM in 13 verschiedenen Ländern stattfinden, beschloss die UEFA , dass sich alle Mannschaften für die Endrunde qualifizieren müssen – und damit auch die Gastgeberländer. In der Endrunde dürfen pro Gruppe maximal zwei Ausrichterverbände vertreten sein – außerdem soll jeder qualifizierte Ausrichter ein der Gruppenphase zwei Heimspiele bestreiten dürfen. Nur in der K.O.-Phase wird es dieses Heimspielrecht nicht mehr geben.

Nations League als zweite Chance

Die Qualifikation für die EURO 2020 wird zwischen März und November 2019 stattfinden. Die Sieger und Zweitplatzierten der zehn Gruppen sind bei der Endrunde dabei, vier weitere Plätze werden aus den Playoff Spielen der neu gegründeten UEFA Nations League generiert. Diese finden im März 2020 statt. Erst dann ist klar, welche Nationen sich für die Weltmeisterschaft 2020 qualifiziert haben. 16 Mannschaften aus (vier aus jeder der vier Nations-League-Divisionen) werden an diesen Playoffs teilnehmen. Die vier Teilnehmer aus einer Division spielen somit um ein EM-Ticket. Damit werden auch Mannschaften eine Chance auf dieses Ticket haben, die normalerweise sicher nicht bei der Endrunde dabei gewesen wären.

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