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EM 2020: Bundestrainer Jogi Löw darf Zeitpunkt für Vertragsverlängerung selbst wählen

Der DFB-Präsident Reinhard Grindel hofft darauf, dass Bundestrainer Joachim Löw seinen Vertrag noch mindestens bis zur EM 2020 verlängert. Bereits vor der diesjährigen Europameisterschaft in Frankreich sagte Grindel, dass er sich eine sehr langfristige Zusammenarbeit mit Jogi Löw vorstellen könne. Nach dem Ausscheiden Deutschlands beim Halbfinale äußerte sich Löw noch nicht über seine weitere Tätigkeit – doch hat er sich jetzt entschieden.

Titelverteidigung 2018 als Ziel

Das Verhältnis von DFB-Präsident Grindel zu Jogi Löw ist gut, daher wünscht sich Grindel, dass Löw seinen Vertrag mindestens bis zur EM 2020 verlängert. Grindel ist jederzeit zu Gesprächen bereit. Jogi Löw verfolgt ein klares Ziel, er will noch mindestens bis zur Weltmeisterschaft 2018 in Russland Bundestrainer bleiben und den Titel verteidigen. Grindel ist der Meinung, dass der Titel bei der EM 2020 für Löw eine besondere sportliche Herausforderung darstellen könnte.

Bislang noch keine Entscheidung von Jogi Löw

Löw darf den Zeitpunkt einer möglichen Vertragsverlängerung selbst bestimmen, Grindel begründet das mit

  • Respekt vor Weltmeister-Titel
  • Löw hat viel geleistet
  • Löw hat das Recht dazu, Zeitpunkt für Verlängerung selbst zu bestimmen

Nach dem Aus beim Halbfinale bei der EM in Frankreich hatte Löw einige Tage gezögert, bis er sich schließlich öffentlich äußerte, bei seinem bis 2018 laufenden Vertrag zu bleiben. Er sagte vor dem Auftaktspiel zur WM-Qualifikation in Oslo gegen Norwegen, das 3:0 endete, dass er gegenwärtig noch nicht über die Zeit nach der WM 2018 nachdenke. Das wäre für ihn noch zu weit weg und würde sich im Moment verbieten.

Plan B liegt noch nicht vor

Jogi Löw ist seit 2006 als Bundestrainer im Amt; DFB-Präsident Grindel weist darauf hin, dass es gegenwärtig keine Nachfolgediskussionen gebe. Es ist letztendlich nicht allein Grindels Entscheidung, sondern auch der Manager der Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, und DFB-Sportdirektor Hansi Flick haben dabei mitzureden und gemeinsam mit Grindel diese Entscheidung vorzubereiten.

Foto: Tomasz Bidermann / Shutterstock.com

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