EURO 2020: Europameister erhält Preisgeld von 34 Millionen Euro

Beim Profifußball wird bekanntlich mit sehr großen Summen hantiert – das gilt nicht nur für den Ligafußball in den großen europäischen Ligen sondern auch bei den Turnieren für die Nationalmannschaften. So hat die UEFA während des UEFA Kongresses in Bratislava am vergangenen Montag bekanntgegeben, dass der Europameister des kommenden 12-Länder Turniers 2020 die Rekordprämie von 34 Millionen Euro erhalten wird. Zu diesem Beschluss hat sich das UEFA-Exekutivkomitee durchgerungen, wie der Generalsekretär des Kontinentalverbandes, Theodore Theodoridis verkündete. Insgesamt steigt das Gesamtpreisgeld somit auf 371 Millionen Euro, bei der vergangenen EM in Frankreich gab es nur 301 Millionen Euro.

Foto: EURO 2020/Imago/Russian Look

6,7 Millionen Euro mussten aus der Reserve genommen werden

Und auch das Startgeld für die antretenden Nationalteams wurde erhöht: Statt 1,25 Millionen Euro bekommen die 24 Mannschaften insgesamt 9,25 Millionen Euro pro Team. Dabei beendete die UEFA den Finanzzyklus 2016/17 mit einem leichten Minus. Wie Finanzdirektor Josef Koller mitteilte, mussten aufgrund von Währungsschwankungen 6,7 Millionen Euro aus den Reserven genutzt werden, um alle Unkosten zu decken. Das scheint aber bei dem finanzkräftigen Verband kaum ins Gewicht zu fallen, denn die gesamten Reserven belaufen sich derzeit noch auf stolze 636 Millionen Euro.

Die Einnahmen sind um sechs Prozent gestiegen

Die Gesamteinnahmen sind hingegen um sechs Prozent auf 2,38 Milliarden Euro gestiegen. Für den Zyklus 2018/19 hat sich der Verband vorgenommen, diese Rekordmarke auf 3,9 Milliarden Euro zu steigern, wie Finanzchef und Exekutiv-Mitglied David Gill verriet. Der Anstieg der Einnahmen käme hauptsächlich aus der neuen Nations League und dem neuen Champions League Format. Die Einnahmen werden von der UEFA auch weiterhin dafür genutzt, um die 55 Nationalverbände bei der Entwicklung der Fußball-Infrastruktur zu unterstützen.