Offiziell heißt die in diesem Sommer stattfindende Europameisterschaft 2021 weiterhin Euro 2020. Nicht geändert hat sich die Zusammensetzung der Gruppen. In der Gruppe A ist Italien der recht klare Favorit. Die anderen drei Mannschaften, also die Türkei, die Schweiz und Wales, befinden sich auf Augenhöhe vom Leistungsvermögen her. Definitiv zwei, eventuell sogar drei Länder erreichen das Achtelfinale. Der Modus bei dieser EM ist aufgrund der Aufteilung der Gruppen etwas kompliziert. Gespielt wird in dieser speziellen Gruppe übrigens in Rom und in Baku, also in Italien und in Aserbaidschan. Womit ein weiterer Vorteil für die Italiener genannt wäre. Hier finden sich Informationen zum Thema EM Wetten auf die Gruppe A.

EM 2021 Gruppe A

Spielplan der Gruppe A

  • 11. Juni, Türkei – Italien, Ort: Rom, Uhrzeit: 21 Uhr
  • 12. Juni, Wales – Schweiz, Ort: Baku, Uhrzeit: 15 Uhr
  • 16. Juni, Türkei – Wales, Ort: Baku, Uhrzeit: 18 Uhr
  • 16. Juni, Italien – Schweiz, Ort: Rom, Uhrzeit: 21 Uhr
  • 20. Juni, Italien – Wales, Ort: Rom, Uhrzeit: 18 Uhr
  • 20. Juni, Schweiz – Türkei, Ort: Baku, Uhrzeit: 18 Uhr

Die Gruppe A in der Analyse

Schaut man sich die Teams der Gruppe A an, fällt auf dass dies ein sehr ausgeglichene Gruppe ist. Unserer Meinung nach ist hier nur das weiterkommen von Italien als relativ sicher anzusehen. Alle anderen Mannschaften in dieser Gruppe sehen wir weitestgehend auf dem gleichen Niveau. Schauen wir uns nun mal die Teams der Gruppe A etwas genauer an.

Italien

Schaut man sich das Leistungsvermögen der vier Mannschaften in der Gruppe A an, steht Italien heraus. Zwar hatte sich dieses Land überraschend nicht für die WM 2018 in Russland qualifiziert. Und bei der EM 2016 in Frankreich war man im Viertelfinale nach einem Elfmeterschießen gegen Deutschland ausgeschieden. Aber von der Klasse der Spieler her gibt es nichts zu bemängeln. Und auch die FIFA Weltrangliste gibt eindeutig an, dass es sich um eine der stärksten Nationalmannschaft der Welthandel. Denn Italien steht auf Rang 10. Erstklassige Spieler wie Jorginho, Insigne, Chiesa aber auch Goalgetter Immobile werden alles daran setzen, um das Achtelfinale zu erreichen. Schaut man sich die Resultate der italienischen Nationalmannschaft nach der Enttäuschung rund um die WM 2018 an und wie das Team von den Verantwortlichen entwickelt worden ist, darf man durchaus optimistisch sein die Europameisterschaft betreffend. Das meint nicht nur die Gruppe A, die hier beschrieben wird, sondern auch den Kampf um den EM Titel. Denn die Form ist aufstrebend, was man nicht über jedes Land sagen kann. Und wenn dazu noch bereits in der Vorrunde im eigenen Land gespielt werden kann, ist dies ebenfalls von Vorteil.

Schweiz

Die Schweiz belegt in der Weltrangliste der FIFA aktuell Rang 16. In der Nations League handelte es sich um den Gegner der deutschen Nationalmannschaft, blamiert haben die Eidgenossen sich weder gegen das Team von Joachim Löw noch gegen Spanien. Das bedeutet, dass realistische Chancen auf das Achtelfinale bestehen. Die Nati hat jedoch die Eigenart, bei großen Turnieren unter den Erwartungen zu bleiben. Dabei kann von den Spielern her in Sachen Qualität nichts bemängelt werden. Das beginnt im Tor mit dem Gladbacher Yann Sommer. Weitere Namen, die für Klasse stehen, sind Akanji, Elvedi, Zakaria und Xhaka. Die Schweiz machte nach der im letzten Jahr abgesagten EM einen guten Eindruck, zum Beispiel wie erwähnt gegen Deutschland und gegen Spanien. Dieses Land hat Potenzial, das steht außer Frage. Es muss nur abgerufen werden und hier lehrt die Erfahrung vergangener Turniere zu ein wenig Vorsicht.

Türkei

Endlich wieder einmal bei einem größeren Turnier dabei ist die Türkei. Dieses Land steht in der Weltrangliste der FIFA auf Platz 32. Im Fokus der Öffentlichkeit ist die Elf von Senol Günes bereits zum Auftakt der EM 2021, denn man bestreitet das Auftaktspiel gegen Italien und kann direkt auf sich aufmerksam machen. Das gelang in der EM 2020 Qualifikation übrigens gegen Weltmeister Frankreich, was bedeutet, dass dieses aus jungen Spielern wie Celik, Demiral und Kabak bestehende Team durchaus Potenzial hat. Doch die Tatsache, dass diese Spieler bei internationalen Turnieren nicht erfahren sind, kann sich auf der anderen Seite negativ auswirken. Denn der Druck wird natürlich immens sein, gerade auch im eigenen Land, wo die Fans vorsichtig formuliert als ein wenig verrückt gelten. Das kann auf der anderen Seite jedoch auch für Euphorie sorgen. Geht es nach den Vorleistungen der letzten Jahre, wird die Türkei dennoch der größte Außenseiter in dieser Gruppe A sein. Das muss zwar nichts bedeuten, aber wenn zumindest drei der Mannschaften normalerweise auf Augenhöhe sind und eine hat am wenigsten Erfahrung und den niedrigsten Stand in der Weltrangliste der FIFA, dann sind dies natürlich klare Zeichen. Wie die Türkei sich im internationalen Vergleich bei einem so wichtigen Turnier schlägt, wird spannend zu beobachten sein.

Wales

Wales, das ist in erster Linie die Nationalmannschaft, bei der Gareth Bale spielt. In seiner besten Zeit und in Topform war dieser eine der besten Spieler der Welt. Es stellt sich allerdings die Frage, ob er noch so gut wie früher ist. Wales hat keinen großen Namen, aber man darf nicht vergessen, dass diese Nation bei der EM 2016 in Frankreich bis in das Halbfinale gekommen ist. Dort unterlag man dem späteren Titelträger Portugal. Es ging nicht so weiter, denn in der Qualifikation für die WM 2018 enttäuschte das Land. In der Qualifikation für die aktuelle Europameisterschaften hingegen setzte Wales sich durch. Die Briten hatten es allerdings mit der Slowakei, mit Ungarn und mit Aserbaidschan zu tun, also mit nicht ganz so starken Gegnern. Neben dem erwähnten Bale sind Harry Wilson, Ben Davies und Daniel James die besten Spieler. Wales belegt übrigens überraschend Platz 16 in der Weltrangliste der FIFA. Vor der EM 2018 hätte man Wales zum größten Außenseiter in der Gruppe A gemacht. Mit dem Wissen von diesem erfolgreichen Turnier im Hinterkopf und wenn man die genannten Spieler kennt, bestehen direkt Erwartungen. Allerdings ist das Niveau nicht gleichbleibend gewesen über die Jahre, was die Einschätzung schwierig macht. Die meisten der Resultate nach der abgesagten EM im vergangenen Jahr deuten jedoch an, dass etwas erwartet werden darf.

Prognose für die EM 2021 Gruppe A

Aus den sechs Gruppen bei der EM 2021, die bekanntlich in mehreren Ländern gespielt werden soll, qualifizieren sich 16 Teams für das Achtelfinale. Der Modus ist etwas kompliziert. Wenn man die Frage stellt, wer aus der Gruppe A die nächste Runde erreicht, kann direkt darauf verwiesen werden, dass definitiv Rang 1 sowie Platz 2 in der Tabelle für das Achtelfinale reichen. Doch auch die vier besten Dritten der sechs Gruppen qualifizieren sich. Hier kommt es natürlich auf die zuvor erzielten Resultate an.

Man darf davon ausgehen, dass sich Wetten auf Italien lohnen. Die beste Mannschaft der Gruppe A nach Vorleistungen wird mit größter Voraussicht in die nächste Runde kommen. Zum Auftakt am 11. Juni wird in Rom gespielt gegen die Türkei. Hier muss der erste Sieg her. Es folgt am 16. Juni das Spiel gegen die Schweiz, ebenfalls in Rom. Und zum dritten Mal in der eigenen Hauptstadt spielen die Italiener am 20. Juni, dann gegen Wales. Der Heimvorteil wird ein weiterer Pluspunkt sein.

Am 12. Juni treffen Wales und die Schweiz in Baku aufeinander, also in Aserbaidschan. Der Ausgang erscheint offen. Am 16. Juni treten am gleichen Ort die Türkei und Wales gegeneinander an. Wer das erste Spiel in der Gruppe verloren hat, steht direkt unter Druck, weil eine weitere Niederlage mit größerer Wahrscheinlichkeit das Ausscheiden bedeuten würde. Die Schweiz und die Türkei spielen am 20. Juni in Aserbaidschan. Dieses Spiel findet parallel zu Italien gegen Wales statt. Jetzt könnte bereits ab zu sehen sein, ob auch der dritte Platz in der Tabelle für die nächste Runde reicht.

Die Argumente sprechen für Italien. In jedem der drei genannten Spiele ist ein Tipp auf Sieg logisch, es sei denn die ersten beiden Spiele gehen verloren. Bei den anderen Begegnungen ist die Einschätzung schwieriger. Sollte die Schweiz einmal bei einem großen Turnier so spielen wie in der Qualifikation, sind die Chancen auf ein Weiterkommen realistisch. Aber laut Weltrangliste der FIFA ist Wales nicht zu unterschätzen und man denke an die letzte Europameisterschaft in Frankreich. Die Türkei kann ebenfalls die nächste Runde erreichen, doch die Spieler sind unerfahren und dieses Land hat sich lange nicht für wichtige Turniere qualifizieren können. Vielleicht muss man also erst in die aktuelle Situation hinein finden.