In diesem Artikel stellen wir die Gruppe E bei der EM 2021 vor. Es ist die mit einem der großen Favoriten auf den Titel, nämlich Spanien. Die Gruppen sind allgemein identisch mit der eigentlich geplanten EM 2020, es wurde nur alles um ein Jahr verschoben. Gespielt wird am 14. Juni, am 18. Juni, am 19. Juni und am 23. Juni. Weitere Mannschaften in dieser Gruppe neben Spanien sind Schweden (der erste Gegner des Favoriten), Polen mit einem gewissen Robert Lewandowski und die Slowakei, der wohl größte Außenseiter. Wie für jede Gruppe bei dieser Europameisterschaft gilt, dass die ersten beiden Plätze nach drei bestrittenen Spielen definitiv für die nächste Runde reichen. Das ist das Achtelfinale. Aber auch die besten vier Dritten der sechs Gruppen kommen weiter. Ob eine Mannschaft aus dieser Gruppe E dabei sein wird, lässt sich schwer prognostizieren. Die Möglichkeit besteht. Austragungsorte der sechs Partien werden die Stadien in Bilbao und Dublin sein. Hier findest du den kompletten EM 2021 Spielplan und an dieser Stelle alle Infos zum Thema EM 2021 Bonus und Wetten.

Der Spielplan der EM 2021 Gruppe E

  • 14. Juni, Polen – Slowakei, Ort: Dublin, Uhrzeit: 18 Uhr
  • 14. Juni, Spanien – Schweden, Ort: Bilbao, Uhrzeit: 21 Uhr
  • 18. Juni, Schweden – Slowakei, Ort: Dublin, Uhrzeit: 15 Uhr
  • 19. Juni, Spanien – Polen, Ort: Bilbao, Uhrzeit: 21 Uhr
  • 23. Juni, Slowakei – Spanien, Ort: Bilbao, Uhrzeit: 18 Uhr
  • 23. Juni, Schweden – Polen, Ort: Dublin, Uhrzeit: 18 Uhr

Die Gruppe E der EM 2021 in der Analyse

EM 2021 Gruppe E

Spanien

Spanien ist eine der Nationen, die seit vielen Jahren grundsätzlich als einer der Favoriten auf den Titel genannt wird, egal ob bei einer Weltmeisterschaft oder bei einer Europameisterschaft – und das lässt sich ohne Probleme begründen. Im Jahr 2010 feierte Spanien das erste Mal eine Weltmeisterschaft. Bereits zwei Jahre zuvor, also 2008, gab es den ersten EM Titel. Es folgte ein weiterer im Jahr 2012. Der Vollständigkeit halber soll der erste EM Titel aus dem Jahr 1964 erwähnt werden. Doch wie ist es um die aktuelle Form bestellt? Auskunft gibt die FIFA Weltrangliste, Spanien wird auf Platz 6 geführt. Dass man nicht mehr ganz oben steht, hängt auch damit zusammen, dass bei der WM 2018 in Russland nur das Achtelfinale erreicht werden konnte. Ebenso wie zwei Jahre zuvor bei der EM 2016 in Frankreich. Doch es geht wieder aufwärts mit Spanien, obgleich die Form etwas schwankend war in den letzten Jahren. Doch alleine die Ausreißer nach oben, wie zum Beispiel ein 6:0 im letzten Herbst gegen Deutschland, deuten die Chancen mehr als nur an. Spanien beginnt am 14. Juni gegen Schweden in Bilbao, es handelt sich also quasi um ein Heimspiel, auch wenn man das in Katalonien eventuell etwas anders sieht. Es folgt am 19. Juni am gleichen Ort das Spiel gegen Polen. Und abermals in Bilbao trifft Spanien am 23. Juni auf die Slowakei. Trainer Luis Enrique kann auf Kepa Arrizabalaga Revuelta, David de Gea, Sergio Ramos, Alvaro Morata, Dani Olmo und Thiago bauen, um nur mal ein paar Namen zu nennen, die absolut für Qualität stehen.

Slowakei

Die Slowakei ist eine von drei Mannschaften in der Gruppe E, der man Platz 3 oder im idealen Falle Platz 2 in der Tabelle nach der Vorrunde zutrauen kann. Das deutet jedenfalls Rang 34 in der Weltrangliste der FIFA an, denn Schweden und Polen liegen nicht viel besser. Im ersten Spiel sollte gegen das erwähnte Polen am besten direkt gesiegt werden. Gespielt wird am 14. Juni in Dublin. Es folgt das Spiel gegen Schweden am 18. Juni am gleichen Ort. Werden hier jeweils Punkte gesammelt, steigen die Chancen auf die nächste Runde beträchtlich. Vielleicht ist der große Favorit Spanien ja bereits qualifiziert, was die Aufgabe am 23. Juni in Bilbao einfacher machen würde. Was die Erfolge dieser Nationalmannschaft betrifft, ist nicht ganz so viel zu vermelden. Das liegt aber auch daran, dass die Slowakei erst seit dem Jahr 1993 unabhängig ist. Man erreichte im Jahr 2010 das Achtelfinale bei der Weltmeisterschaft und kam 2016 bei der ersten Teilnahme an einer EM zumindest in das Achtelfinale. Trainer Pavel Hapal hat mit Marek Hamsik und Milan Skriniar zwei internationale Top Spieler im Kader. Aber ob das reicht?

Polen

Polen ist bei internationalen Turnieren meist nur in der Rolle des Außenseiters. Es gab zwar immerhin zwei dritte Plätze bei Weltmeisterschaften, aber das liegt lange zurück. Die Erfolge wurden erzielt in den Jahren 1974 und 1982. Bei Europameisterschaften war das beste Ergebnis das Viertelfinale im Jahr 2016 in Frankreich. Medaillen bei Olympischen Spielen lassen wir einmal außen vor. Hier geht es um die Möglichkeiten im aktuellen Turnier und vor allem in der Gruppe. Platz 19 in der FIFA Weltrangliste deutet an, dass Platz 2 realistisch sein könnte, ohne dass eine allzu große Sicherheit bestehen sollte. Allerdings gibt es auch Argumente, die für Polen sprechen. Das erste Spiel sollte gegen die Slowakei gewonnen werden. Gespielt wird am 14. Juni in Dublin. Das wäre eine gute Ausgangsposition. Denn es folgt der schwerste Gegner am 19. Juni: Spanien in Bilbao. Das letzte Spiel ist gegen Schweden und es könnte in Dublin am 23. Juni entscheidend sein. Trainer Jerzy Brzeczek hat mit Robert Lewandowski vom FC Bayern München einen absoluten Star im Kader, der aber in der Nationalmannschaft nicht ganz so treffsicher ist, wie im Verein. Ebenfalls gute Spieler sind Krzystof Piatek, Arkadiusz Milik und Piotr Zielinski. Zu nennen ist auch Torwart Wojciech Szczesny, der seit dem Sommer 2017 bei Juventus Turin in Italien spielt.

Schweden

Zum siebten Mal in Folge nimmt Schweden an einer Fußball Europameisterschaft teil. Trainer Janne Andersson kann unter anderem auf einige Spieler aus der Bundesliga bauen, wie Ludwig Augustinsson vom SV Werder Bremen oder wie Emil Forsberg von RB Leipzig. Überstrahlt wird aber alles von Zlatan Ibrahimovic. Der Superstar kehrt wahrscheinlich für sein letztes großes Turnier in die Nationalelf zurück. Trotz seines hohen Alters, kann er weiterhin den Unterschied machen. Schweden, das in der Weltrangliste der FIFA auf Platz 20 steht und somit knapp hinter Polen, muss zum Auftakt am 14. Juni die hohe Hürde Spanien meistern. Gespielt wird in Bilbao. Das zweite Spiel sollte tunlichst gewonnen werden, am 18. Juni geht es in Dublin gegen die Slowakei. Und die wahrscheinlich entscheidende Begegnung ist dann am 23. Juni gegen Polen, abermals in Dublin.

Unsere Prognose für die Gruppe E bei der EM 2021

Spanien ist der große Favorit in der Gruppe E. Wir würden uns sehr wundern, wenn diese Mannschaft nicht das Achtelfinale erreichen würde. Und zwar als Erster der Gruppe. Nimmt man alleine den Stand in der FIFA Weltrangliste als Basis, ist dieser Ausgang sehr wahrscheinlich. Dahinter liegen dann Polen, Schweden und die Slowakei mehr oder minder gleichauf mit minimalen Argumenten für Polen. Eines dieser Argumente ist Robert Lewandowski. Doch man muss sagen, dass auch er es nicht schaffte, dass Polen bei der letzten Weltmeisterschaft überzeugte. Es kommt halt auch immer auf die Mitspieler an. Das erste Spiel wird entscheidend sein. Kann Schweden Spanien ärgern? Falls nicht, muss danach gegen die Slowakei und gegen Polen bestenfalls gewonnen werden. Zum Auftakt trifft Polen auf die Slowakei und der Sieger dieses Spiels ist direkt im Vorteil. Vielleicht hat es die Slowakei am leichtesten, denn sie trifft danach auf Schweden und Polen muss sich mit Spanien auseinandersetzen. Die Spanier könnten am letzten Spieltag bereits für das Achtelfinale qualifiziert sein, was abermals für die Slowakei sprechen könnte. Das ist jedoch nur eine Mutmaßung. Wie erwähnt könnte auch der dritte Platz in dieser Gruppe für die nächste Runde reichen.