Franco Foda neuer Trainer in Österreich: Andreas Herzog enttäuscht

Franco Foda wurde als neuer Trainer der österreichischen Nationalmannschaft vorgestellt. Eine Tatsache, die Andreas Herzog offenbar nicht sonderlich gut wegsteckt: „Schade, ich wäre wirklich gerne Teamchef unserer Nationalmannschaft geworden“, schrieb Herzog im Internetportal Deichstube.de, nachdem Foda einen Tag vorher als erster deutscher Trainer in der Geschichte des österreichischen Verbandes vorgestellt worden war. Auch Markus Weinzierl stand im Fokus: Er war ein weiterer Kandidat für den Posten als Nationaltrainer. Foda selbst betont selbstbewusst: „Ich bin die erste Wahl, sonst wäre ich heute nicht hier“, so der 51-jährige bei seiner Vorstellung. Er sei 2011 schon einmal gefragt worden, Marcel Koller übernahm stattdessen.

Foto: Imago/Eibner Europa

Herzog beim SV Werder Bremen eine Option?

Andreas Herzog, der bereits als Co-Trainer für Österreich und für die USA arbeitete, stand immerhin unter den letzten drei Kandidaten, die für das Amt des Coaches infrage gekommen sind. Herzog soll sich nach seinem Aus beim SV Werder Bremen als Nachfolger von Alexander Nouri ins Gespräch gebracht haben. Weinzierl, der ebenfalls als Nationaltrainer im Gespräche gewesen ist, erweckte durch ein Interview mit dem „Kurier“ den Eindruck, als sei sein Engagement in Österreich von seinem ehemaligen Klub Schalke verhindert worden, was von Seiten des Vereins umgehend dementiert wurde: „Ich kann die Vorwürfe nicht nachvollziehen“, betonte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel im Internet-Portal derwesten.de. „Einwände“ habe es nicht gegeben. „Allerdings hat sich danach von Beraterseite und von Seiten des ÖFB niemand mehr bei uns gemeldet.“

Stöger lehnte den Job dankend ab

Der Präsident des Verbands, Leo Windtner, betonte noch einmal, wie wichtig die Verpflichtung von Foda sei: „Wir sind dankbar, dass wir ihn bekommen haben“, meinte Windtner. Dabei hatte der Präsident selbst vor einigen Tagen noch Peter Stöger ins Gespräche gebracht, der sich jedoch zum 1. FC Köln bekannte und den Job dankend ablehnte. Foda ist mit einem Vertrag bis Ende 2019 ausgestattet worden, um Falle einer EM-Qualifikation würde sich dieser entsprechend verlängern.

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