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Linke gegen EM-Spiele 2024 in Hamburg

Deutschland will nach der Europameisterschaft 1988 im Jahr 2024 wieder eine Europameisterschaft ausrichten. Einer der Bewerber ist Hamburg mit dem Volksparkstadion. Die Linke ist gegen die Spiele im Volksparkstadion.

Hamburg als einer der Bewerber für EM 2024

Mit der Kandidatur für Olympia 2024 ist Hamburg gescheitert, doch bewirbt es sich als einer der Austragungsorte für die Europameisterschaft 2024 mit dem Volksparkstadion. Alles hängt von der Entscheidung der UEFA im September 2018 ab. Es ist wahrscheinlich, dass Deutschland den Zuschlag bekommt. Einziger Mitbewerber ist die Türkei.

Foto: EM 2024/Imago/Jan Hübner

Linke gegen Hamburg als Austragungsort

Die Hamburger Fraktion der Linken protestiert gegen Hamburg als einer der Austragungsorte der Europameisterschaft. Der sportpolitische Sprecher der Linken, Mehmet Yildiz, kritisiert, dass der Senat versucht, Großveranstaltungen auszurichten. Laut einer Kleinen Anfrage der Linken hat Hamburg innerhalb von zwei Jahren für Sport-Großevents 9,6 Millionen Euro bereitgestellt. Die Sportinfrastruktur wurde jedoch nicht ausreichend gefördert.

Steuerzahler zahlt die Zeche

Sportstaatsrat Christian Holstein widerspricht und argumentiert mit 42 Millionen Euro für städtische Anlagen und 140 Millionen Euro für Schulsport von 2011 bis 2015. Yildiz befürchtet, dass der Steuerzahler bei der EM die Zeche zahlen muss. Die Stadt und die Länder müssten die Sicherheitskosten bei den Fanmeilen zahlen. Holstein spricht sich dafür aus, dass Deutschland bei einem Zuschlag in einen engen Dialog mit der UEFA treten müsse. Er sagt, dass sich die Investitionen lohnen müssten. Er weist auf die positiven Folgen eines Zuschlags für

  • Gastronomie
  • Hotellerie
  • Einzelhandel

hin. Laut Anfrage könnte Hamburg die gesamten Kosten für die Europameisterschaften erst beziffern, wenn die Vergabe erfolgt ist. Yildiz ist der Meinung, dass Hamburg bereits eine wachsende Stadt ist und von der Vergabe der EM nicht profitieren könne. Er glaubt, dass aufgrund der Scharen von Fans normale Touristen eher wegbleiben. Yildiz weist darauf hin, dass die Weltmeisterschaft 2006 nur mit 0,02 Prozent zu einem Wirtschaftswachstum beigetragen habe.

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