Die Mannschaft von Trainer Edin Terzić ist in allen wichtigen Wettbewerben vertreten und damit meinen wir die Champions League und auch den DFB-Pokal. Schaut man sich den Spielplan von Borussia Dortmund an, wartet am kommenden Mittwoch (17.02.2021) im Achtelfinale der Königsklasse der FC Sevilla und im Viertelfinale des DFB-Pokals (02.03.2021) Borussia Mönchengladbach. Damit haben sie zwei schwere Gegner vor der Brust.

Doch zur Zeit haben die Schwarz-Gelben ein Problem, denn in der heimischen Bundesliga läuft der Fußball nicht ganz rund. Zur Zeit belegt der BVB mit 33 Punkten aus 21 Partien (10-3-8), den 6. Platz in der Tabelle. Damit liegt der Rückstand auf den Rekordmeister und Tabellenersten FC Bayern München schon bei 15 Punkten. Damit wäre sogar die Teilnahme an der nächsten Champions League in Gefahr.

Das schlechte Auftreten in der Bundesliga sorgte auch dafür, dass nach der 1:5 Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart, der Cheftrainer Lucien Favre entlassen wurde. Doch auch das einstellen des neuen Coaches Edin Terzić, brachte bisher nicht den gewünschten Erfolg. Denn bisher hat Borussia Dortmund unter der Leitung des neuen Trainers 9 Duelle absolviert und daraus 13 Punkte gezogen.

Nimmt Joachim Löw die Spieler des BVB mit zur EM 2021
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Ist Emre Can der Trumpf beim BVB?

Als Lucien Favre noch der Cheftrainer bei Borussia Dortmund war, hat man ihm sehr oft die Schuld für die schlechte Spielweise seiner Mannschaft gegeben. Doch diese These muss man widerlegen, denn die Mannschaft macht die gleichen Fehler auch unter der Leitung des Nachfolgers Edin Terzić.

Deshalb rücken in den Fokus inzwischen immer mehr die Profis des BVB selbst und auch die verantwortlichen in der Führungsetage. Denn die Akteure wirken unkonzentriert und bleiben oft hinter den Erwartungen zurück. Das ist auch der springende Punkt, warum die EM 2021 für so manch einen Fußballprofi des BVB in Gefahr sein dürfte.

Der Bundestrainer Joachim Löw hat fünf Spieler von Borussia Dortmund im Auge, die bei der EURO 2020 im Trikot der deutschen Nationalmannschaft auflaufen sollen. Die Fußballprofis sind Emre Can, Marco Reus, Nico Schulz, Mahmoud „Mo“ Dahoud und Julian Brandt. Ob eventuell der ausgemusterte Mats Hummels zurück in den Kader von Deutschland rückt, bleibt offen. Nichtsdestotrotz hat auch Joachim Löw bemerkt, dass bei Borussia Dortmund nicht alles glatt läuft und deshalb werden sich die besagten Herren an die Nase fassen müssen.

Emre Can, ist auch vom Leistungstief betroffen, hat aber im Vergleich zu seinen Kollegen noch die besten Karten, in den Kader von Deutschland für die Europameisterschaft 2021 zu rücken. Denn in einem Interview mit der Zeitung Bild, lobte Joachim Löw die Arbeit des 27-Jährigen auf der Position 6 und auch als Innen- und Rechtsverteidiger wäre er einsetzbar. Auch die Mentalität des gebürtigen Frankfurter Mittelfeldspielers findet der Bundestrainer gut, denn die kann alle mitreißen. Also wird zumindest Emre Can bei der EM 2021 für Deutschland spielen.

Für Schulz und Dahoud sieht es nicht ganz so gut aus

Vom Linksverteidiger Schulz war Joachim Löw weniger angetan, denn der kommt bei seinem Verein nur selten zum Zug. Da er zur Zeit nicht so oft spielt und ihm der Rhythmus fehlt, wird er zumindest keine so guten Karten haben, im Deutschlandtrikot bei der EM 2021 aufzulaufen.

Mahmoud Dahoud spielt seit dem Jahr 2017 für Borussia Dortmund und seit dem 02. Oktober 2020 für die deutsche A-Nationalmannschaft. Aber auch ihm fehlt wie Schulz die Spielpraxis, weil er seit dem Ausfall von Axel Witsel mehr auf der Bank sitzt.

Marco Reus und Julian Brandl

Mit der gezeigten Leistung von Marco Reus und Julian Brandt wird Bundestrainer Joachim Löw zur Zeit auch nicht gerade zufrieden sein, denn das Kreativduo ist im Augenblick alles nur nicht kreativ.

Bei Julian Brandt schätzt Joachim Löw die guten Anlagen und das er überraschen kann. Der Bundestrainer wünscht sich jedoch, dass der 24 Jahre alte Stürmer und Mittelfeldspieler die Leistung konstant auf den Platz bringt und nicht sporadisch.

Nach seiner Verletzung hat Marco Reus zwar Fortschritte gemacht, wie der Bundestrainer Joachim Löw findet, doch ob das für die EM 2021 reicht, ist fraglich. Denn das, was der Stürmer zur Zeit auf dem Rasen zeigt, ist dem Cheftrainer der deutschen A-Nationalmannschaft zu wenig. Zumindest wird Löw die Spieler genau im Auge behalten und die Entwicklung beobachten.