Portugal bei der Euro 2016
Die portugiesische Nationalmannschaft hat sich eine ganz eigene Form von Tragik zu Eigen gemacht. Denn obwohl das Land schon mehrere sehr gute Fußballspieler zutage gefördert hat und obwohl es die Vereinsmannschaften in Portugal bereits den einen oder anderen europäischen Titel gewinnen konnten, ist die A-Nationalmannschaft bisher ohne großen Titel geblieben. Zwangsläufig können Parallelen mit den Niederlanden gesehen werden, doch die konnten sich 1988 immerhin schon einen EM-Titel erkämpfen. Portugals größte Erfolge bisher sind ein vierter Platz bei der WM 2006, ein dritter Platz bei der WM 1966 sowie ein zweiter Platz bei der EM 2004 im eigenen Land.

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Das Team von Portugal im Einzelnen

CristianoNatürlich sticht ein Name im Kader der Portugiesen ganz besonders hervor: Cristiano Ronaldo, mehrfacher Weltfußballer und unbestritten einer der besten Stürmer der Welt. Doch in Portugal haben noch andere tolle Fußballer das Licher der Welt erblickt:

William Carvalho (Defensives Mittelfeld)

Carvalho gehört mit seinen 24 Jahren noch zu den jüngeren Spielern. Er begann in der Jugend bei Sporting Lissabon, wurde 2011 für ein halbes Jahr an Fátima ausgeliehen. Von Anfang 2012 bis Mitte 2013 spielte er außerdem leihweise in Belgien bei Cercle Brügge, ehe er endgültig im Profikader von Sporting Fuß fassen konnte. In der vergangenen Saison kam er in der Liga NOS auf 27 Einsätze und spielte außerdem fünfmal in der UEFA Europa League. Seine bisherigen Erfolge sind übersichtlich:

  • Portugiesischer Pokalsieger: 2015
  • Portugiesischer Superpokalsieger: 2016

Mit der Nationalmannschaft stand er zum ersten Mal 2013 auf dem Platz und seitdem 18 Spiele bestreiten dürfen. Er war auch bei der Weltmeisterschaft 2014 eingesetzt, spielte im Gruppenspiel gegen die USA (2:2) eine Halbzeit und war auch beim 2:1 im letzten Spiel gegen Ghana dabei, diesmal über die volle Distanz. Bei den Testspielen nach der Qualifikation war er jedes Mal mit von der Partie.

Joao Moutinho (Zentrales Mittelfeld)

Joao MoutinhoDer erfahrene Mittelfeldspieler begann ebenfalls in der Jugend von Sporting Lissabon. Dort wurde er auch Teile der Profimannschaft, ehe er 2010 zum FC Porto wechselte. Drei Jahre später zahlte der AS Monaco eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro, um sich seine Dienste zu sichern. Hier hat er noch einen Vertrag bis 2018. Folgende Titel konnte er bisher gewinnen:

  • Portugiesischer Meister: 2011, 2012, 2013
  • Portugiesischer Pokalsieger: 2007, 2008, 2011
  • Europa League Sieger: 2011

Moutinho war das erste Mal 2005 bei einem Länderspieleinsatz dabei und seither 82 Spiele absolviert. Bei der Weltmeisterschaft 2006 wurde er jedoch nicht berücksichtigt, sondern erst bei der Europameisterschaft zwei Jahre später. 2010 verpasste er die Weltmeisterschaft erneut, in Brasilien war er dann aber wieder mit dabei.

Pepe (Innenverteidiger)

Der 33-jährige hat in diesem Jahr erst mit Real Madrid die Champions League gewonnen. Der robuste und zweikampfstarke Innenverteidiger ist bei den Gegnern gefürchtet, neigt allerdings auch zu Provokationen und Handgreiflichkeiten, wie im Gruppenspiel der Weltmeisterschaft 2014 gegen Deutschland, als er nach einer Tätlichkeit gegen Thomas Müller die Rote Karte sah. Bis 2007 spielte er beim FC Porto, wechselte dann aber zu Real Madrid, wo er das Rückgrat der Defensive darstellt. Er ist einer der erfahrensten Spieler des portugiesischen Kaders. Seine Erfolge können sich sehen lassen:

  • Champions League Sieger: 2014, 2016
  • Spanischer Meister: 2008, 2012
  • Spanischer Pokalsieger: 2011, 2014
  • Spanischer Superpokalsieger: 2008, 2013
  • Portugiesischer Meister: 2006, 2007
  • FIFA-Club-Weltmeister: 2015
  • UEFA Supercup Sieger: 2015

Seit 2007 ist Pepe in der Nationalmannschaft aktiv und war seither bei allen großen Turnieren dabei. Seine Erfahrung wird der Mannschaft auch bei der Fußball Europameisterschaft 2016 helfen.

So verlief die EM-Qualifikation für Portugal

Island musste sich in der Gruppe A mit den Mannschaften

  • Albanien
  • Dänemark
  • Serbien
  • Armenien

auseinandersetzen. Und gleich das erste Spiel 2014 endete mit einer Überraschung, denn Albanien gewann in Portugal mit 1:0. Doch die Portugiesen holten sich bei den nächsten beiden Spielen die wichtigen sechs Punkte und besiegten sowohl Dänemark als auch Armenien mit jeweils 1:0. Das Jahr 2015 konnte dann komplett erfolgreich abgeschlossen werden. Gegen Serbien konnte Portugal mit 2:1 gewinnen, das Rückspiel gegen Armenien endete mit einem 3:2 und die Revanche gegen Armenien mit 1:0. Auch Dänemark konnte ein zweites Mal mit 1:0 bezwungen werden. Das letzte Spiel endete schließlich mit einem 2:1 Erfolg gegen Serbien. Damit war die direkte Qualifikation für die EM 2016 geglückt.

Die Freundschaftsspiele in diesem Jahr

Als erstes empfing die Mannschaft Bulgarien. In Leiria konnte Portugal von Beginn an dominieren, geriet jedoch in der 19. Minute in Rückstand, als Marcelinho es schaffte, Pepe und Vieirinha zu entwichen und dem portugiesischen Keeper keine Chance ließ. Portugal reagierte ohne Inspiration und selbst Cristiano Ronaldo war eine Enttäuschung: Er verpasste die Chance, seine Mannschaft in der 66. Minute per Elfmeter zum Ausgleich zu verhelfen.
Beim zweiten Spiel konnte Portugal dann aber gegen Belgien triumphieren. Nani (20) und Ronaldo (40.) schossen Portugal in Führung, Belgiens Lukaku konnte zwar in der 62. Minute den Anschlusstreffer erzielen, kam aber nicht mehr weiter ran.
Zuletzt gab es am vergangenen Montag ein Testspiel gegen Norwegen, dass Portugal ohne Pepe, Ronaldo, Bruno Alves und Nani bestritt und trotzdem mit 3:0 gewinnen konnte. Ricardo Quaresma nutzte die Chance von Ronaldos Abwesenheit und machte ein tolles Spiel.

Die Gruppe der portugiesischen Nationalmannschaft

Bei der Fußball EM 2016 in Frankreich wurden die Portugiesen in eine Gruppe mit

  • Island
  • Ungarn
  • Österreich

gelost. Die Portugiesen gelten in dieser Gruppe sicherlich als Favorit, allerdings werden vor allem die Isländer als gefährlich eingestuft. Auch Österreich könnte sich für Portugal zu einer Gefahr entwickeln.

Die Chancen für Portugal bei der EM

In den ersten beiden Testspielen zeigte sich Trainer Santos von seiner experimentierfreudigen Seite und setzte im Angriff auf schnelle, technisch beschlagene Stürmer. Mit einem vielseitigen Mittelfeld lief es dabei gegen Belgien sehr gut, gegen Bulgarien war die Mannschaft dann aber zu vorsichtig. Gegen tiefstehende Teams könnte es durchaus Probleme geben, wo wir wieder beim Gruppengegner Island wären. Hier würde eine traditionelle Nr.9 sicherlich von Vorteil. Hierzu meint António Tadeia, portugiesischer TV-Experte:

„Trainer Santos will einen komplett beweglichen Angriff, doch dieses Modell benötigt harte Arbeit. Gleichzeitig repräsentiert diese neue Herangehensweise eine Veränderung in der Identität eines Teams, das normalerweise ein wenig tiefer agiert – aber da es gegen defensiv orientierte Gegner geht, scheint Santos überzeugt zu sein, auf mehr Spieler im Angriff setzen zu müssen.“

Die Quote bei den Wettanbietern

Portugal steht in der Gunst der Wettanbieter nicht besonders hoch im Kurs. Wir haben einige Quoten von führenden Anbietern zusammengetragen:

  • Tipico: Hinter Italien und vor Österreich mit einer Quote von 20,00
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Foto: (c) Europameisterschaft.com
shuttertock/Bildnummer:62604763-Urheberrecht: Rui Alexandre Araujo

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