Doppelte Chacne Wetten

Doppelte Chacne Wetten

Wettarten

66,6% – so hoch ist die rein rechnerische Abdeckung bei einer Doppelten Chance. Zwei von drei möglichen Spielausgängen werden mit einem einzigen Tipp abgesichert. Was auf dem Papier nach einem halben Freifahrtschein klingt, hat in der Praxis deutlich mehr Facetten. Die Quoten fallen niedriger aus als bei einer klassischen Dreiwegewette, und genau hier trennt sich gutes Tippen von blindem Absichern: Nicht bei jedem Spiel und nicht in jeder Konstellation macht eine Doppelte Chance Sinn. Bei einem klaren Favoriten drückt die DC-Quote auf Werte unter 1,10 – da bleibt nach Abzug der Wettsteuer kaum etwas hängen. Beim Außenseiter hingegen liefert die Absicherung über das Remis manchmal Quoten, die den Sicherheitsgewinn tatsächlich rechtfertigen.

Entscheidend ist nicht nur, ob man die Doppelte Chance spielt, sondern welche Variante in welcher Situation. 1X, X2 oder 12 – jede hat ein eigenes Profil, eigene Stärken und eigene Fallstricke. Wer zusätzlich die Quoten selbst nachrechnet, erkennt, ob ein Buchmacher fair kalkuliert oder seine Marge versteckt. Und wer die Doppelte Chance gegen Alternativen wie Asian Handicap oder Draw No Bet abwägt, trifft am Ende bessere Entscheidungen.

Die drei Varianten der Doppelten Chance – 1X, X2 und 12

Bei der Doppelten Chance werden zwei der drei möglichen Ausgänge eines Spiels in einer Wette zusammengefasst. Statt nur auf Heimsieg, Remis oder Auswärtssieg zu setzen, deckt ein einziger Tipp zwei dieser Ergebnisse gleichzeitig ab. Die Quote sinkt entsprechend, weil die Trefferwahrscheinlichkeit steigt – im Kern ist die Doppelte Chance das Gegenteil einer Risikowette.

1X – Heimsieg oder Remis

Die mit Abstand populärste Variante. 1X gewinnt, wenn das Heimteam siegt oder das Spiel Unentschieden endet – der Tipp verliert nur bei einem Auswärtssieg. Gespielt wird 1X vor allem bei Partien, in denen die Heimmannschaft favorisiert ist, das Spiel aber eng werden könnte. Ein Beispiel: Freiburg empfängt Hoffenheim, die Quote auf Heimsieg steht bei 2,10, die DC 1X bei ungefähr 1,30. Wer dem Freiburger Heimvorteil vertraut, sich aber nicht sicher ist ob es zum Sieg reicht, fährt mit 1X vernünftig. Bei Derbys und Lokalderbys, wo die Stimmung im Stadion einen messbaren Einfluss auf das Ergebnis hat, ist 1X besonders beliebt.

In der Bundesliga endeten in der vergangenen Spielzeit etwa 38,6 % aller Partien mit einem Heimsieg und weitere 25,5 % mit Remis. Zusammengenommen traf 1X also in über 64 % aller Bundesliga-Spiele.

X2 – Auswärtssieg oder Remis

Die Außenseiter-Variante. Der Tipp gewinnt bei Remis oder Auswärtssieg, verliert nur bei einem Heimsieg. Hier liegen die interessanteren Quoten, weil Buchmacher den Heimvorteil systematisch einpreisen. Bei Hoffenheim auswärts in Freiburg steht die X2-Quote bei ca. 1,72 – deutlich attraktiver als die 1,30 auf der Gegenseite.

X2 passt bei Teams, die auswärts defensiv stabil stehen und selten hoch verlieren. Auch bei Pokalspielen, wo kleine Mannschaften gegen Erstligisten antreten und sich auf das Unentschieden nach 90 Minuten einigeln, hat X2 seinen Platz. Wer sich die Auswärtstabelle der Bundesliga anschaut, findet dort regelmäßig Teams, die auswärts mehr Punkte über Remis als über Siege sammeln – genau diese Mannschaften sind die klassischen X2-Kandidaten für potenziell gewinnbringende Bundesliga-Wetten.

12 – Kein Unentschieden

Am seltensten gespielt, in bestimmten Konstellationen aber sinnvoll. 12 gewinnt bei Heim- oder Auswärtssieg und verliert nur bei Remis. Die Quote ist meistens die niedrigste der drei DC-Varianten, weil das Unentschieden der seltenste Spielausgang ist.

12 passt bei offensivstarken Paarungen, in denen ein Remis unwahrscheinlich wirkt. Wenn zwei treffsichere Teams aufeinandertreffen und die Remis-Quote beider Mannschaften in der Saison unter 20% liegt, hat 12 eine rechnerische Trefferwahrscheinlichkeit von über 80%. In der Praxis sieht man 12 am häufigsten bei Spitzenspielen zwischen zwei formstarken Teams.

Doppelte Chance Quoten berechnen – Formel und Beispiel

Die meisten Tipper nehmen die DC-Quote hin, wie der Buchmacher sie anbietet. Wer aber selbst nachrechnet, erkennt zwei Dinge: wie hoch die Buchmacher-Marge ausfällt und ob es sich lohnt, stattdessen zwei Einzelwetten zu kombinieren. Beides kostet drei Minuten Rechenzeit und kann über eine Saison hinweg mehrere Prozent Rendite ausmachen.

Die Formel hinter der Doppelten Chance

Im Kern basiert die DC-Quote auf den Einzelwahrscheinlichkeiten der Dreiwegewette. Ein Beispiel: Wolfsburg empfängt Stuttgart, die Quoten stehen bei 2,50 (Heim), 3,30 (Remis) und 2,80 (Auswärts).

Schritt 1 – Quoten in Wahrscheinlichkeiten umrechnen:

Formel: (1 ÷ Quote) × 100

  • Heimsieg: (1 ÷ 2,50) × 100 = 40,00%
  • Remis: (1 ÷ 3,30) × 100 = 30,30%
  • Auswärtssieg: (1 ÷ 2,80) × 100 = 35,71%

Die Summe ergibt 106,01% – die Differenz zu 100% ist die Buchmacher-Marge von rund 6%.

Schritt 2 – Wahrscheinlichkeiten für DC addieren:

  • DC 1X: 40,00% + 30,30% = 70,30%
  • DC X2: 30,30% + 35,71% = 66,01%
  • DC 12: 40,00% + 35,71% = 75,71%

Schritt 3 – Zurück in Quoten umrechnen:

Formel: 100 ÷ Prozent

  • DC 1X: 100 ÷ 70,30 = 1,42
  • DC X2: 100 ÷ 66,01 = 1,52
  • DC 12: 100 ÷ 75,71 = 1,32

Es gibt auch eine Kurzformel, die direkt zum Ergebnis kommt: (Quote A × Quote B) ÷ (Quote A + Quote B). Für DC 1X also: (2,50 × 3,30) ÷ (2,50 + 3,30) = 8,25 ÷ 5,80 = 1,42. Dasselbe Ergebnis, eine Rechnung weniger.

Rechenbeispiel mit realen Quoten

Nehmen wir Freiburg gegen Hoffenheim. Die Dreiwegewette steht bei 2,10 (Heim), 3,40 (Remis) und 3,50 (Auswärts). Die vom Buchmacher angebotene DC X2-Quote liegt bei 1,65. Selbst berechnet: (3,40 × 3,50) ÷ (3,40 + 3,50) = 11,90 ÷ 6,90 = 1,72. Die faire Quote wäre also 1,72 – der Buchmacher bietet nur 1,65 an. Die Differenz ist seine Marge auf dem DC-Markt.

Jetzt wird es interessant: Statt die fertige DC-Wette zu spielen, lassen sich 100€ Einsatz auf zwei Einzelwetten verteilen. Ziel ist, bei beiden Ausgängen denselben Gewinn zu kassieren. Die Formel für die Einsatzverteilung lautet: X × 3,40 = (100 − X) × 3,50. Aufgelöst ergibt das 50,72€ auf Remis und 49,28€ auf Auswärtssieg.

Kontrolle: 50,72€ × 3,40 = 172,45€. Und 49,28€ × 3,50 = 172,48€. Egal welcher der beiden Ausgänge eintritt – der Gewinn liegt bei rund 172,47€. Bei der fertigen DC X2 mit Quote 1,65 wären es nur 165€ gewesen. Die Eigenkombination bringt 7,47€ mehr Profit bei identischem Risiko.

Lohnt sich nicht bei jedem Spiel. Aber bei engen Partien mit ähnlich hohen Einzelquoten kann sich der Mehraufwand rechnen. Besonders dann, wenn die DC-Marge beim Buchmacher auffällig hoch ausfällt – also wenn die angebotene DC-Quote deutlich unter der selbst berechneten liegt. In solchen Fällen ist die Eigenkombination aus zwei Einzelwetten fast immer die bessere Wahl.

Wann lohnt sich die Doppelte Chance wirklich?

Die Doppelte Chance ist kein Selbstläufer. Nur weil zwei Ausgänge abgedeckt sind, heißt das nicht automatisch, dass sich der Tipp lohnt. Die Quote muss im Verhältnis zur tatsächlichen Wahrscheinlichkeit stimmen – sonst ist die DC trotz höherer Trefferquote langfristig ein Verlustgeschäft. Viele Tipper tappen in die Falle, die Doppelte Chance pauschal als „sichere" Option einzustufen, ohne die Quoten kritisch zu prüfen. Drei Szenarien, in denen sich die Doppelte Chance tatsächlich bewährt.

Außenseiter-Tipps absichern

Hier spielt die Doppelte Chance ihre größte Stärke aus. Bei Außenseitern mit Einzelquoten von 3,50 oder höher liefert die DC X2 noch Quoten zwischen 1,50 und 2,00 – bei deutlich höherer Trefferwahrscheinlichkeit. Ein konkretes Szenario: Hoffenheim steht in Freiburg bei einer Auswärtssieg-Quote von 3,50, die DC X2 bei 1,72. Statt auf den reinen Auswärtssieg zu hoffen, deckt X2 auch das Remis ab. Hoffenheim müsste nur ein Unentschieden halten – defensiv spielen und Konter lauern lassen.

Teams mit einer Remis-Quote von über 30% in der laufenden Saison sind prädestiniert für X2. Klingt trocken, macht aber den Unterschied: Bei einem Team, das fast jedes dritte Spiel Unentschieden spielt, verwandelt X2 einen spekulativen Außenseiter-Tipp in eine kalkulierte Absicherung mit ordentlicher Quote.

Doppelte Chance in Kombiwetten

Ein einziger falscher Tipp zerstört die gesamte Kombiwette. Genau da kommt die DC ins Spiel: Sie reduziert das Ausfallrisiko pro Auswahl, ohne die Gesamtquote komplett zu killen. Eine 4er-Kombi mit einer Mischung aus Dreiwegewetten und DC-Auswahlen hält die Quote über 3,00 und senkt gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass ein einziger Tipp den ganzen Schein ruiniert.

Unterhalb einer DC-Quote von 1,20 pro Auswahl wird es allerdings eng. Bei vier DC-Auswahlen à 1,15 landet man bei einer Gesamtquote von 1,75 – da fehlt schlicht der Ertrag, um die unvermeidlichen Verluste langfristig aufzufangen. Ab einer Mindestquote von 1,30 pro DC-Auswahl lohnt sich die Kombination deutlich mehr.

Doppelte Chance bei Livewetten

Im Spielverlauf verschieben sich die DC-Quoten teilweise drastisch. Nach einem frühen Führungstor des Favoriten fällt die 1X-Quote auf Werte unter 1,05 – uninteressant. Umgekehrt steigt die X2-Quote nach einem Gegentreffer auf attraktive Bereiche.

Der interessanteste Einstiegspunkt: ein 0:0 nach der 60. Minute. Beide Teams haben noch nicht getroffen, die Zeit wird knapp, und die Wahrscheinlichkeit eines Remis steigt mit jeder Minute. In dieser Situation klettert die DC X2 (auf einem vermeintlichen Außenseiter) oft auf Quoten zwischen 1,60 und 1,80 – bei einer durchaus realistischen Trefferchance. Schwieriger einzuschätzen sind Spiele, in denen der Außenseiter früh in Führung geht. Die DC 1X auf den zurückliegenden Favoriten kann dann ein Value-Play sein, weil die Quote nach dem Rückstand hochschießt – aber ob der Favorit tatsächlich zurückkommt, hängt von zu vielen Faktoren ab, um pauschal zu empfehlen.

Doppelte Chance, Asian Handicap oder Draw No Bet – welche Wettart passt?

Drei Wettarten, die alle irgendwie das Remis-Risiko absichern – aber auf völlig unterschiedliche Weise. Asian Handicap +0,5 auf den Auswärtssieg ist rechnerisch identisch mit der DC X2: beides gewinnt bei Auswärtssieg oder Remis. Draw No Bet eliminiert das Remis komplett – bei Unentschieden gibt es den Einsatz zurück, gewonnen wird nur bei Sieg der gewählten Mannschaft. Die Doppelte Chance deckt zwei Ausgänge ab und verliert nur beim dritten.

Kriterium

Doppelte Chance

Asian Handicap +0,5

Draw No Bet

Abgedeckte Ausgänge

2 von 3

2 von 3

1 von 3 (Remis = Einsatz zurück)

Verhalten bei Remis

Gewinn (bei 1X oder X2)

Gewinn

Einsatz zurück

Typische Quotenhöhe

Niedrig bis mittel

Mittel (oft besser als DC)

Höher als DC, niedriger als Dreiwegewette

Verlust bei

Nur einem Ausgang

Nur einem Ausgang

Sieg der Gegenseite

Bester Einsatz

Absicherung mit Gewinn bei Remis

Alternative zu DC mit besserer Quote

Wenn Remis-Absicherung reicht, ohne darauf zu gewinnen

Die entscheidende Erkenntnis: Asian Handicap +0,5 und die entsprechende DC-Variante decken exakt dieselben Ausgänge ab. Trotzdem unterscheiden sich die Quoten oft, weil Buchmacher die Märkte unabhängig voneinander bepreisen. Bei identischer Abdeckung lohnt sich der Quotenvergleich – manchmal liegt das AH +0,5 um 0,05 bis 0,10 Quotenpunkte über der DC. Klingt nach wenig, summiert sich aber über hunderte Wetten.

Zwei konkrete Szenarien:

Klarer Favorit zu Hause: Draw No Bet auf den Favoriten. Die DC 1X bringt bei klaren Favoriten nur 1,05-1,10 – das lohnt nicht. Draw No Bet liefert eine höhere Quote, und bei Remis kommt wenigstens der Einsatz zurück.

Leichter Außenseiter auswärts: DC X2 für Kombiwetten, AH +0,5 für Einzelwetten. In der Kombi senkt die DC das Gesamtrisiko, bei Einzelwetten zählt jeder Quotenpunkt – und AH liefert meistens den besseren Preis. Wer beide Märkte beim selben Buchmacher vergleicht, stellt oft fest, dass die Quoten-Differenz bei Außenseitern am größten ist. Hier verschenkt man ohne Vergleich am meisten.

Typische Fehler bei Doppelte Chance Wetten vermeiden

Die Doppelte Chance sieht simpel aus: zwei Ausgänge abdecken, Risiko senken, fertig. Gerade weil sie so unkompliziert wirkt, schleichen sich in der Praxis Denkfehler ein, die den vermeintlichen Sicherheitsvorteil komplett auffressen. Wer diese drei Klassiker kennt, vermeidet die gröbsten Schnitzer.

Zu niedrige Quoten bei Favoriten akzeptieren

Bayern München zu Hause gegen einen Abstiegskandidaten. DC 1X: Quote 1,03. Bei 100€ Einsatz sind das genau 3€ Gewinn. Klingt nach leichtem Geld – bis man durchrechnet, wie oft das gutgehen muss. Nach 30 solcher Wetten hat man 90€ eingesammelt. Verliert man eine einzige davon, sind 100€ weg. Es braucht also rund 33 Gewinne in Folge, um einen einzigen Verlust zu kompensieren. Bei einer realen Trefferquote von 95% verliert man statistisch alle 20 Tipps einmal. Die Rechnung geht hinten und vorne nicht auf.

Value-Analyse vernachlässigen

66,6% Abdeckung klingt beruhigend. Aber eine DC-Quote kann trotzdem negatives Value haben. So viel zur Theorie, jetzt konkret: Die DC 1X steht bei 1,40, was einer impliziten Wahrscheinlichkeit von 71,4% entspricht. Wenn die selbst errechnete Wahrscheinlichkeit für Heimsieg plus Remis aber nur bei 65% liegt – etwa weil das Auswärtsteam gerade eine Siegesserie hat – zahlt man drauf. Zudem sollte die faire Quote mit der angebotenen vergleicht werden und geprüft werden, ob sich zwei Einzelwetten nicht mehr lohnen.

Die falsche DC-Variante wählen

Der häufigste Autopilot-Fehler: Heimspiel, also 1X. Ohne die Formkurve beider Teams zu prüfen, ohne die Remis-Statistiken anzuschauen. Manchmal ist X2 die bessere Wahl – etwa wenn das Auswärtsteam in den letzten sechs Spielen dreimal Remis gespielt hat und die Heimmannschaft gerade schwächelt. Und 12 kann bei offensiven Paarungen sinnvoller sein als 1X, wenn beide Teams kaum Unentschieden spielen. Ein Blick in die Saisonstatistiken der letzten fünf Spiele beider Teams reicht meistens, um die richtige Variante zu identifizieren. Drei Minuten Recherche, die sich über eine ganze Saison auszahlen.

Häufig gestellte Fragen

Gilt die Doppelte Chance auch in der Verlängerung?
Bei den allermeisten Buchmachern bezieht sich die Doppelte Chance auf die reguläre Spielzeit. Beispiel im Fußball: 90 Minuten plus Nachspielzeit. Verlängerung und Elfmeterschießen zählen nicht. Wenn ein Spiel nach 90 Minuten 1:1 steht und in der Verlängerung 2:1 für das Heimteam endet, wird die DC trotzdem als Remis abgerechnet. Auf dem Wettschein steht meistens „reguläre Spielzeit" oder „90 Minuten" – wer sich unsicher ist, sollte die Wettregeln des jeweiligen Buchmachers vor dem Tipp prüfen.
Bei welchen Sportarten gibt es die Doppelte Chance?
Überall dort, wo ein Dreiweg-Ausgang möglich ist – also Heimsieg, Unentschieden und Auswärtssieg als Ergebnisse existieren. Fußball ist die Hauptsportart für Doppelte Chance Wetten, aber auch Eishockey und Handball bieten diesen Markt an. Tennis, Basketball oder Volleyball haben kein Unentschieden und deshalb keine Doppelte Chance.
Lässt sich mit der Doppelten Chance eine Surebet bauen?
Theoretisch ja: Wer bei verschiedenen Buchmachern DC 1X und DC X2 auf dasselbe Spiel kombiniert, deckt alle drei Ausgänge ab. Wenn die Summe der Quoten-Kehrwerte unter 1,00 liegt, ergibt sich eine Surebet – also ein garantierter Gewinn unabhängig vom Ergebnis. In der Praxis tauchen solche Gelegenheiten extrem selten auf und verschwinden innerhalb von Sekunden, weil Algorithmen die Quoten automatisch korrigieren. Wer regelmäßig Surebets sucht, braucht spezialisierte Software und Konten bei vielen Buchmachern – und selbst dann sind die Margen so dünn, dass ein einziger Quotenwechsel während der Platzierung den Gewinn zunichtemacht. Als verlässliche Strategie taugt die DC-Surebet nicht.
Mark Jennes

Über den Autor

Mark Jennes

Mark Jennes ist seit über 10 Jahren in der Welt der Sportwetten und des Online-Glücksspiels zu Hause. Als Autor bei Europameisterschaft.com verfasst er Prognosen, Hintergrundberichte und Analysen zu verschiedensten Sportereignissen. Seine Artikel basieren auf gründlicher Recherche, klaren Fakten und einem tiefen Verständnis der Wettmärkte. Mark erklärt komplexe Zusammenhänge verständlich und legt besonderen Wert auf verantwortungsbewusstes Wetten. Leser profitieren von seiner Expertise, weil sie lernen, Informationen gewinnbringend und zugleich mit Augenmaß zu nutzen.