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eSport Wetten: Titel, Wettarten und Tipps

Von Pavel14. Oktober 2026
eSport Wetten: Titel, Wettarten und Tipps

Du willst eSport Wetten ausprobieren, vielleicht gezielt auf CS2, League of Legends, Valorant oder Rainbow Six. Die Wetten selbst sehen vertraut aus, die Teams, Turniere und Spiele dahinter kennst du aber kaum. Hier erfährst du, auf welche Titel du wetten kannst, welche Wettarten es bei ihnen gibt und woran du ein Team vor der Wette einschätzt.

Wie eSport Wetten funktionieren

Im eSport spielen Menschen in organisierten Wettbewerben ein Videospiel gegeneinander, allein oder als Team. Virtueller Sport, bei dem ein Programm das Spiel selbst simuliert, gehört nicht dazu. Auch Fußball an der Konsole zählt zum eSport, solange dort Menschen gegeneinander spielen. Bei eSport Wetten schätzt du also Teams und Spieler ein, ihre Stärken, ihre Aufstellung und ihre letzten Ergebnisse.

Die meisten Wettarten kennst du von anderen Sportwetten: Siegwette, Handicap-Wetten, Over/Under und Wetten auf das genaue Ergebnis. Gezählt wird im eSport aber in Maps. Eine Map ist ein einzelnes Spiel innerhalb einer Partie, die Partie selbst heißt Serie. Sie gewinnt, wer zuerst die Mehrheit der Maps holt, so wie ein Tennismatch gewinnt, wer zuerst zwei oder drei Sätze holt. Ein Handicap von −1,5 Maps liest du deshalb genauso wie ein Handicap von −1,5 Sätzen im Tennis.

Wer ein Team im eSport einschätzt, muss drei weitere Dinge beachten. Das Spiel selbst ändert sich, weil die Entwickler mit Patches Figuren, Waffen und Maps verändern. Die Kader wechseln nach Fristen, die Entwickler und Veranstalter selbst setzen. Und vor jeder Partie bestimmen die Teams selbst, auf welchen Maps gespielt wird. Übersiehst du einen dieser Punkte, bewertest du ein Team nach Ergebnissen, die unter anderen Bedingungen entstanden sind.

Patches und Wechsel bei eSport Wetten

Ein Ergebnis von vor ein paar Monaten kann im eSport in einer anderen Version des Spiels entstanden sein. Eine Arbeit, die bei der Fachgesellschaft für künstliche Intelligenz AAAI erschienen ist, hält fest: Weil sich Mechanik und Regeln der Spiele häufig ändern, lässt sich der Anteil gewonnener Partien unter einem älteren Patch nicht unverändert auf heutige Partien übertragen. Valve lässt in seiner Rangliste für Counter-Strike jüngere Partien stärker zählen als ältere, weil sie die aktuelle Spielstärke genauer zeigen. Für eSport Wetten heißt das: Die letzten Partien auf dem aktuellen Patch und mit dem aktuellen Kader wiegen mehr als eine lange Bilanz.

Was ein Patch verändert

Riot Games bringt für League of Legends etwa alle zwei Wochen einen neuen Patch heraus. Zwischen zwei Turnieren können damit mehrere Versionen des Spiels liegen. Wie weit ein einzelner Patch reicht, zeigt Patch 13.00 für Valorant: Riot Games hat darin Fähigkeiten mehrerer Agenten geändert, bei der Waffe Bandit unter anderem den Rückstoß neu eingestellt und die Map Summit in die Auswahl für das kompetitive Spiel aufgenommen. Valve hat bei Counter-Strike 2 mit einem Update Overpass aus dem aktiven Map Pool genommen und Cache an ihre Stelle gesetzt. Was ein Team auf einer Map gezeigt hat, die aus dem Pool gefallen ist, hilft dir für seine nächsten Partien nicht mehr.

Ein Turnier legt dagegen fest, auf welchem Stand gespielt wird. Bei den internationalen Turnieren von League of Legends bestimmt die Turnierleitung den Patch oder die Patches; in der VALORANT Champions Tour gibt das Regelwerk jedes Turniers die Version des Spiels vor. Dort bleiben neue Agenten nach ihrer Veröffentlichung etwa zwei Wochen gesperrt, neue Maps etwa vier Wochen. Für die Partien eines Turniers zählen deshalb die Ergebnisse auf genau diesem Stand, und einen neuen Agenten oder eine neue Map musst du in der Champions Tour erst zwei beziehungsweise vier Wochen nach ihrem Erscheinen einrechnen.

Liegt ein Patch zwischen den Ergebnissen eines Teams und der Partie, auf die du wettest, liest du auch die Quote anders. Eine niedrige Quote auf ein Team, das seine Siege überwiegend vor dem letzten Patch geholt hat, setzt eine Stärke voraus, die es auf dem neuen Patch erst zeigen muss. Bevor du eine solche Quote nimmst, zählst du nach, wie viele seiner jüngsten Siege schon auf dem aktuellen Patch entstanden sind.

Wechsel im Kader und ihre Fristen

Im Fußball darf ein Spieler nur in einer der beiden jährlichen Wechselperioden registriert werden, die der zuständige Verband festlegt. Im eSport setzen Entwickler und Veranstalter eigene Fristen. Bei League of Legends dürfen Teams freie Spieler jedes Jahr ab dem dritten Dienstag im November verpflichten, und Riot Games oder die jeweilige Liga können Zeiträume festlegen, in denen der Kader nicht geändert werden darf, den sogenannten Roster Lock. BLAST lässt nach dem Stichtag, bis zu dem ein Team seinen Kader für ein Turnier melden muss, nur noch in Ausnahmefällen Änderungen zu. Bei einem Major in Counter-Strike darf jedes Team während des Turniers ein einziges Mal einen Spieler gegen seinen gemeldeten Ersatzspieler tauschen. Innerhalb eines Turniers bleibt ein Kader damit weitgehend gleich, zwischen zwei Turnieren kann ein Team dagegen ganz anders aussehen. Vor der ersten Wette auf ein neues Turnier prüfst du deshalb, wer tatsächlich spielt.

In der VALORANT Champions Tour darf ein Team sogar zwischen zwei Maps einer Serie Spieler aus der Startaufstellung gegen Ersatzspieler aus seinem gemeldeten Kader tauschen. Wettest du auf die zweite oder dritte Map, kann dort eine andere Aufstellung spielen als auf der ersten.

Wie stark ein Wechsel zählt, zeigt die Rangliste von Valve für Counter-Strike: Sie führt ein Team nur dann als dasselbe wie vorher, wenn mindestens drei Spieler aus dem früheren Kader noch dabei sind. Andernfalls beginnt es dort als neues Team. Nach so einem Umbruch sagt die Erfolgsbilanz unter demselben Namen wenig, und du bewertest das Team nach den Partien seit dem Umbruch.

Welche Angaben du vor einer Partie im eSport nachlesen kannst

Vieles, was du für eSport Wetten brauchst, ist öffentlich, angefangen bei den Regeln der Turniere. Riot Games stellt die Regelwerke zu allen seinen Wettbewerben im eSport in einer öffentlichen Bibliothek bereit, die The Library heißt. Darin stehen das Format eines Turniers und, etwa in der VALORANT Champions Tour, die Version des Spiels. Was diese Version gegenüber der vorigen ändert, steht in den Patch Notes der Entwickler. Mit beidem weißt du vor einer Wette, über wie viele Maps eine Partie läuft und welche Ergebnisse auf demselben Stand des Spiels entstanden sind.

Auch Rangliste und Kader sind einsehbar. Valve legt für seine Rangliste in Counter-Strike offen, wie sie gerechnet wird. Steht ein Team weit oben, kannst du also nachlesen, wie dieser Platz zustande kommt. Für League of Legends führt Riot Games eine öffentliche Liste der Kader, in der bei jedem gemeldeten Spieler und Trainer steht, wann sein Vertrag endet. Zusammen mit der Frist im November siehst du daran, welche Spieler ein Team ab November verlassen könnten.

Im Fußball steht vor dem Spiel fest, wo gespielt wird. Im eSport entscheiden die Teams erst kurz vor der Partie, auf welchen Maps sie antreten; in der VALORANT Champions Tour beginnt die Wahl für die erste Partie eines Tages spätestens 60 Minuten vor der ersten Map. Wettest du früher, kennst du die Maps noch nicht. Eine Untersuchung der New York University zu Counter-Strike hat das Wählen und Streichen von Maps als Entscheidung behandelt, die vom Gegner und von der Lage abhängt, und dabei auch Teams gefunden, die ihre Maps nicht optimal wählten. Ein Team spielt also nicht zwangsläufig auf seiner besten Map, und der Anteil gewonnener Maps über alle Maps sagt wenig darüber, wie es auf der Map abschneidet, die tatsächlich gespielt wird. Die Seite hltv.org zeigt für Counter-Strike, wie oft ein Team jede Map wählt und wie oft es sie streicht. Dort siehst du zuerst nach, welche Maps beide Teams wählen und welche sie streichen, und vergleichst dann ihre Ergebnisse auf genau diesen Maps.

Wie eine Serie im eSport aufgebaut ist

Eine Partie im eSport läuft in der Regel als Serie über eine, drei oder fünf Maps, als Best-of-One, Best-of-Three oder Best-of-Five. Gespielt wird, bis ein Team die Mehrheit der Maps gewonnen hat. Bei einer ungeraden Zahl von Maps gibt es damit kein Unentschieden: Ein Best-of-Three endet 2:0 oder 2:1 für eines der beiden Teams. Die Siegwette auf die Serie hat also nur zwei Ausgänge.

Wie lang eine Serie ist, hängt von der Phase des Turniers ab. Bei der World Championship 2025 von League of Legends liefen die ersten Partien der Vorrunde über eine Map, jede Partie, die über Weiterkommen oder Ausscheiden entschied, über drei, und vom Viertelfinale bis zum Finale ging jede Serie über fünf Maps. Dasselbe Team spielt im selben Turnier also mal eine einzige Map und mal bis zu fünf. Weil jede Länge einem Favoriten eine andere Chance gibt, siehst du vor jeder Wette nach, über wie viele Maps die Partie geht.

Wie die Teams bei CS2 und Valorant die Maps wählen

Bei CS2 und Valorant spielen die Teams aus einem festen Pool von Maps, in der VALORANT Champions Tour sind es sieben. Vor der Partie streichen und wählen sie abwechselnd, bis feststeht, wo gespielt wird. In der Champions Tour legt das besser gesetzte Team fest, ob es dabei Team A oder Team B ist. Vor einem Best-of-Three läuft es dort so ab:

  1. Team A streicht eine Map, danach Team B.
  2. Team A wählt die erste Map, Team B die zweite.
  3. Team A und Team B streichen je eine weitere Map.
  4. Die einzige übrige Map wird die dritte.

Bei den Majors in Counter-Strike wählt im Best-of-Three ebenfalls Team A die erste und Team B die zweite Map, und die dritte bleibt nach den Streichungen übrig. Jedes Team spielt also einmal auf seiner eigenen Wahl und einmal auf der des Gegners, und die Reihenfolge steht vor der ersten Map fest. Auch ein klarer Favorit muss im Best-of-Three deshalb mindestens eine Map bestreiten, die sein Gegner ausgesucht hat.

Vor einem Best-of-One wählt niemand eine Map. In der Champions Tour streichen die Teams abwechselnd sechs der sieben Maps, beginnend mit Team A; bei einem Major in Counter-Strike streicht Team A zwei, Team B drei und Team A eine letzte. Gespielt wird, was übrig bleibt. Ein Favorit kann seine beste Map im Best-of-One deshalb nicht erzwingen, denn sein Gegner kann sie streichen.

Fearless Draft bei League of Legends

Bei League of Legends wählen die Teams vor jedem Spiel ihre Champions. Riot Games spricht von Spielen, bei den Wettanbietern heißen sie Maps oder Karten. Im Fearless Draft darf ein Champion, den ein Team in einem Spiel gewählt hat, für den Rest der Serie von keinem der beiden Teams mehr gewählt werden. Dazu kommen in jedem Spiel die zehn üblichen Bans, mit denen die Teams Champions vorab sperren. Im fünften Spiel eines Best-of-Five sind so 50 Champions gesperrt: zehn Bans und 40 Champions aus den vier Spielen davor. Je länger eine Serie läuft, desto weniger ihrer bevorzugten Champions bleiben beiden Teams. Was ein Team im ersten Spiel mit seinen stärksten Champions gezeigt hat, sagt deshalb wenig über das vierte oder fünfte. Wettest du auf eine späte Map oder auf eine lange Serie, zählt, wie viele Champions ein Team sicher beherrscht.

eSport Wettanbieter im Vergleich

CS2, League of Legends, Dota 2, Valorant und Rainbow Six findest du bei allen drei Wettanbietern, ebenso Overwatch, Honor of Kings, Mobile Legends und CrossFire. Unterschiede gibt es bei den übrigen Titeln: BetLabel führt die meisten, Warcraft 3 gibt es nur bei Betovo, eSoccer, also Fußball an der Konsole, und eBasketball nur bei Festivalplay. Einige Titel stehen außerdem unter verschiedenen Namen. Honor of Kings heißt bei Festivalplay King of Glory und bei Betovo Kings of Glory, Overwatch führt Festivalplay als Overwatch 2. Suchst du einen dieser Titel, hältst du nach allen Namen Ausschau.

Titel

BetLabel

Festivalplay

Betovo

Counter-Strike 2

ja

ja

ja

League of Legends

ja

ja

ja

Dota 2

ja

ja

ja

Valorant

ja

ja

ja

Rainbow Six

ja

ja

ja

Overwatch

ja

ja

ja

Honor of Kings

ja

ja

ja

Mobile Legends

ja

ja

ja

CrossFire

ja

ja

ja

PUBG

ja

–

–

StarCraft: Brood War

ja

–

–

Naraka: Bladepoint

ja

–

–

Standoff 2

ja

–

–

Heroes of Might and Magic III

ja

–

–

Warcraft 3

–

–

ja

eSoccer

–

ja

–

eBasketball

–

ja

–

Auf die ganze Serie bieten alle drei dieselben sechs Wetten an, BetLabel und Festivalplay bei Valorant, Betovo bei CS2:

  • Sieger der Serie
  • Handicap auf Maps, bei Festivalplay „Kartenvorteil“
  • Anzahl der gespielten Maps
  • genaues Ergebnis der Serie
  • Handicap auf Runden, bei Festivalplay „Rundenvorteil“
  • Gesamtzahl der Runden

Die beiden Wetten auf Runden gibt es nur bei Titeln, die in Runden gespielt werden, wie CS2 und Valorant. Bei League of Legends und Dota 2 wettest du stattdessen auf Kills und Ereignisse einzelner Maps.

Wie die Wetten auf eine Serie zusammenhängen

Ein Best-of-Three endet aus Sicht des Favoriten 2:0, 2:1, 1:2 oder 0:2, und jede Wette auf die Serie gewinnt bei einem Teil dieser Endstände.

Wette auf ein Best-of-Three

Gewinnt bei (Favorit zuerst)

Sieg des Favoriten

2:0, 2:1

Genaues Ergebnis 2:0

2:0

Handicap −1,5 auf den Favoriten

2:0

Handicap +1,5 auf den Außenseiter

2:1, 1:2, 0:2

Außenseiter gewinnt mindestens eine Map

2:1, 1:2, 0:2

Over 2,5 Maps

2:1, 1:2

Under 2,5 Maps

2:0, 0:2

Das genaue Ergebnis 2:0 und das Handicap −1,5 auf den Favoriten gewinnen beide nur bei 2:0, das genaue Ergebnis zahlt aber mehr. Genauso gewinnen das Handicap +1,5 auf den Außenseiter und die Wette, dass er mindestens eine Map holt, die BetLabel bei CS2 anbietet, bei denselben Endständen. Stehen zwei solche Wetten zur Wahl, nimmst du die mit der höheren Quote.

Im Best-of-Five verschieben sich die Grenzen. Betovo setzt die Anzahl der Maps in League of Legends bei 3,5 und 4,5 an: Over 4,5 gewinnt nur mit einer fünften Map, ein Handicap von −1,5 verlangt ein 3:0 oder 3:1. Erwartest du eine klare Serie, passt Under 3,5, erwartest du eine enge, Over 4,5.

Festivalplay bietet zusätzlich eine Siegwette auf jede einzelne Map an. Weil im Best-of-Three jedes Team eine Map selbst wählt, wettest du auf den Favoriten auf der Map, die er ausgesucht hat, nicht auf der des Gegners. Over bei den Runden einer Serie in CS2 oder Valorant ist vor allem eine Wette auf eine dritte Map, denn die bringt mindestens 13 weitere Runden.

Wetten auf eine einzelne Map

Für jede Map gibt es eigene Wetten. Bei CS2 und Valorant drehen sie sich um Runden, bei League of Legends und Dota 2 um Kills und Ereignisse, weil dort erst das zerstörte Hauptgebäude des Gegners die Map entscheidet.

Runden und Verlängerung bei CS2 und Valorant

In CS2 geht die reguläre Spielzeit über höchstens 24 Runden, in Valorant gewinnt die Map, wer 13 Runden holt. Steht es danach 12:12, folgt in beiden Titeln die Verlängerung. Deshalb gibt es auf eine Map eine 3-Weg-Wette mit Unentschieden, obwohl die Serie keines kennt. Ihr Unentschieden und die Wette auf eine Verlängerung gewinnen beim selben Stand; bietet ein Anbieter wie Betovo beide an, nimmst du die höhere Quote.

Für Halbzeit und Pistolenrunde zählt, auf welcher Seite ein Team beginnt. vlr.gg trennt für Valorant die gewonnenen Runden nach Angriff und Verteidigung und zeigt den Ausgang der ersten Runde je Seite. Beginnt ein Team auf seiner stärkeren Seite, spricht das für es als Sieger der ersten Pistolenrunde und der ersten Halbzeit.

Kills und Ereignisse bei League of Legends und Dota 2

Eine Map in League of Legends endet erst mit dem zerstörten Nexus, in Dota 2 mit dem zerstörten Ancient. Kills, Türme oder Drachen bringen ein Team voran, entscheiden die Map aber nicht. Ein Team kann also mehr Kills holen und trotzdem verlieren, deshalb gehen Handicap auf Kills und Siegwette nicht immer gleich aus.

First Blood ist der erste Kill einer Map. Vor einer Wette auf Over bei den Kills oder auf eine lange Map vergleichst du bei gol.gg die Kills pro Spiel und die Spieldauer beider Teams: Bringen beide viele Kills mit, spricht mehr für Over.

Live-Wetten auf eSport: zwischen und innerhalb der Maps

Live wettest du im eSport Map für Map: Nach jeder Map beginnt die nächste mit eigener Siegwette. Bei CS2 und Valorant stehen die Maps schon vor der ersten fest, in der Pause weißt du also, auf welcher Map es weitergeht und welches Team sie gewählt hat. In der VALORANT Champions Tour kann ein Team in dieser Pause zudem Spieler tauschen. Vor der nächsten Map weißt du damit mehr als vor der Serie: welche Map, wessen Wahl, welche Aufstellung und wie beide Teams bisher gespielt haben.

Innerhalb einer Map wettest du auf das, was als Nächstes passiert: bei Valorant etwa auf den Sieger einer Runde oder den ersten Kill einer Runde, bei League of Legends und Dota 2 auf Ereignisse wie Baron, Drachen oder Roshan. Für Live-Wetten auf das nächste Ereignis musst du sehen, was gerade geschieht, und Betovo bindet dafür im Bereich für eSport Livestreams der Partien ein.

Übertragungen, die als live gelten, laufen aber verzögert. Wie groß die Verzögerung sein kann, zeigt Counter-Strike: ESL schreibt Spielern der ESL Challenger League, die ihre eigene Partie streamen, eine Verzögerung von 240 Sekunden vor, damit der Gegner den Stream nicht zum Ausspähen nutzen kann. Bei den Majors legt das Regelwerk die Verzögerung von CSTV, über das Streamer die Partien zeigen, nicht fest; wie weit ein solches Bild hinter dem Spiel liegt, weißt du dort also nicht. Bei 240 Sekunden liegt dein Bild vier Minuten hinter dem Spiel, und eine Wette auf die nächste Runde setzt du dann auf eine Map, die schon weiter ist, als du siehst. Zwischen zwei Maps schadet dir die Verzögerung am wenigsten, weil in der Pause nichts passiert, was du verpassen könntest.

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Über den Autor

Pavel

Pavel ist seit sieben Jahren in der Welt der Sportwetten und Online-Casinos aktiv. In dieser Zeit hat er ein sicheres Gespür dafür entwickelt, welche Anbieter wirklich halten, was sie versprechen – und welche nicht. Auf Europameisterschaft.com bewertet er Wettanbieter und Casinos auf Basis eigener Erfahrungen: von der Quotentiefe über Bonusbedingungen bis hin zu Auszahlungsgeschwindigkeit und Kundenservice. Wer seine Texte liest, bekommt keine Hochglanzwerbung, sondern ehrliche Einschätzungen aus der Praxis.

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