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MLB Wetten: Wettarten, Pitcher und Phasen der Saison

Von Pavel6. November 2026
MLB Wetten: Wettarten, Pitcher und Phasen der Saison

Bei MLB Wetten steht kein Spiel für sich. Beide Teams haben meist schon am Vortag gespielt, oft gegeneinander, und spielen am nächsten Tag wieder. Welcher Pitcher heute beginnt, wer im Bullpen noch ausgeruht ist, ob ein Team gerade aus einer anderen Zeitzone kommt und wie sein Kader nach der Trade Deadline aussieht, ergibt sich aus dem Kalender der Liga. Wer diese Lage vor dem ersten Wurf kennt, sieht, welche Baseball Wette zu einem Spiel passt: die auf den Sieger, auf die Runs oder nur auf die ersten Innings.

Der tägliche Spielbetrieb: Rotation, Bullpen und die Paarung der Starter

Ein MLB-Team spielt die 162 Spiele der regulären Saison in rund 180 Tagen, es steht also fast jeden Tag auf dem Platz. Deshalb wechseln sich die Teams meist mit fünf Starting Pitchern ab, und jeder Starter hat zwischen zwei Einsätzen vier bis fünf Tage Pause. Für MLB Wetten heißt das: Treffen zwei Teams an drei Tagen hintereinander aufeinander, sind das drei Spiele mit drei verschiedenen Paarungen der Starter und drei eigenen Quoten. Was gestern für ein Team sprach, prüfst du heute neu.

Bis zum 31. August dürfen höchstens 13 Pitcher im aktiven Kader stehen. Bei fünf Startern bleiben höchstens acht Relief Pitcher für den Bullpen, und die werfen oft an zwei oder drei Tagen hintereinander, manchmal an noch mehr. Nach drei Tagen am Stück brauchen die meisten einen Ruhetag. Wer an allen drei Vortagen geworfen hat, fehlt deshalb meist im heutigen Spiel. Bei einer Wette auf das ganze Spiel weißt du erst nach einem Blick auf diese Einsätze, welcher Bullpen hinter dem Starter steht.

Vor dem Spiel verschiebt der angesetzte Starting Pitcher die Chance eines Teams auf den Sieg deutlich stärker als andere Umstände, die vor dem ersten Wurf feststehen. Die Quote eines MLB-Spiels hängt deshalb vor allem an der Paarung der beiden Starter. Wie gut ein einzelner Starter wirft, beschreiben seine Kennzahlen und Statistiken; aus dem Spielplan ergibt sich, wann er an der Reihe ist und in welcher Lage er antritt. Die voraussichtlichen Starter stehen nur unter Vorbehalt fest. Ändert sich einer kurz vor dem Spiel, ist die Paarung eine andere, und deine Einschätzung beginnt von vorn.

Opener und Bullpen Game

Manche Spiele beginnen mit einem Opener. Das ist meist ein Relief Pitcher, den ein Team im ersten Inning gegen die Spitze der gegnerischen Schlagreihenfolge stellt, weil es ihm gegen diese ersten drei Batter die besten Chancen gibt. Im zweiten oder dritten Inning gibt er ab. Danach kommt ein Pitcher, der sonst Starter wäre, und soll das Spiel bis ins fünfte oder sechste Inning bringen; erst dann folgt der restliche Bullpen. Die meisten Innings wirft also der zweite Pitcher. Ist ein Opener angekündigt, vergleichst du für das ganze Spiel diesen zweiten Pitcher mit dem Starter des Gegners.

Im Bullpen Game fällt die Paarung auf einer Seite ganz weg. Dort werfen nur Relief Pitcher, jeder etwa ein Inning, bevor der nächste übernimmt. Wie stark dieses Team wirft, hängt dann daran, wie viele seiner Relief Pitcher ausgeruht sind. Vor einer Wette auf ein Bullpen Game schaust du deshalb nach, wer aus diesem Bullpen an den Vortagen geworfen hat; das ersetzt den Blick auf den Starter.

Moneyline, Run Line und Über/Unter bei MLB Wetten

Die Moneyline ist die Wette auf den Sieger. Ein Unentschieden gibt es praktisch nicht: Steht es nach neun Innings gleich, wird in Extra Innings weitergespielt, bis ein Team gewonnen hat. Ob dieses Team mit einem Run oder mit zehn vorn liegt, ist für die Moneyline gleich. Traust du einem Team den Sieg zu, ohne sagen zu können, wie deutlich, ist sie deshalb die Wette, die genau zu dieser Einschätzung passt.

Die Run Line ist eine Handicap-Wette mit der üblichen Vorgabe von plus oder minus 1,5 Runs. Der Favorit muss mit mindestens zwei Runs Abstand gewinnen, der Außenseiter darf mit höchstens einem Run verlieren. Zwischen Moneyline und Run Line liegt damit genau ein Ergebnis: der Sieg des Favoriten mit einem Run. Der Unterschied zwischen der Wahrscheinlichkeit aus der Moneyline und der aus der Run Line zeigt, wie wahrscheinlich die Quoten diesen knappen Sieg ansetzen. Nimmst du den Favoriten mit −1,5, gibst du genau diese Siege ab und bekommst dafür eine höhere Quote.

Bei einer favorisierten Heimmannschaft rechnen die Quoten im Schnitt in rund 17 Prozent der Spiele mit einem Sieg mit genau einem Run. Ist der Favorit die Gastmannschaft, liegt dieser Wert um mehr als fünf Prozent niedriger. Den Unterschied macht der Walk-off: Geht die Heimmannschaft im neunten Inning oder in den Extra Innings in Führung, ist das Spiel sofort vorbei, weil die Gastmannschaft nicht mehr schlägt. Liegt sie schon nach der ersten Hälfte des neunten Innings vorn, schlägt sie gar nicht mehr. Eine Heimmannschaft, die am Ende ausgleicht und in Führung geht, gewinnt deshalb meist mit genau einem Run; mehr werden es nur, wenn ein Home Run mit Läufern auf den Bases das Spiel beendet. Eine favorisierte Gastmannschaft schlägt im neunten Inning dagegen, bis drei Outs fallen, und kann in dieser Zeit weitere Runs erzielen. Mit −1,5 auf einen Favoriten zu Hause verlierst du deshalb häufiger trotz Sieg als mit −1,5 auf einen Favoriten auswärts.

Bei Über/Unter-Wetten zählen die Runs beider Teams zusammen, auch die aus den Extra Innings. In der regulären Saison beginnt jedes halbe Inning nach dem neunten mit einem Automatic Runner auf der zweiten Base. Jedes Team startet dort also mit einem Läufer, den schon ein Single nach Hause bringen kann. Steht es nach neun Innings gleich, kommen in der regulären Saison dadurch schneller weitere Runs hinzu, und eine Wette auf Unter, die nach neun Innings noch sicher aussah, geht leichter verloren.

Wetten auf die ersten fünf Innings und auf das erste Inning

Bei der Wette auf die ersten fünf Innings zählt der Stand nach fünf Innings. Das ist genau die Strecke, die ein Starting Pitcher in einem Spiel über neun Innings mindestens werfen muss, um für den Sieg infrage zu kommen, und im üblichen Fall steht er bis dahin auf dem Mound. Der Bullpen mit den Einsätzen der Vortage bleibt außen vor. Traust du einem Starter viel zu, seinem Bullpen nach einer langen Serie aber nicht, trennt diese Wette beides voneinander.

Diese Bindung an den Starter hält nur, solange er wirft. Viele Teams lassen ihren Starter kaum mehr als 100 Würfe werfen, schwache Leistung oder eine Verletzung können seinen Einsatz schon vorher beenden. Braucht er in den ersten Innings viele Würfe, steht schon vor dem fünften Inning ein Relief Pitcher auf dem Mound, und die Wette hängt für den Rest der Strecke doch am Bullpen. Mit einem Opener teilen sich zwei Pitcher die ersten fünf Innings, doch weil der zweite bis ins fünfte oder sechste Inning werfen soll, bleibt die Wette meist vom übrigen Bullpen getrennt, und du schätzt beide Pitcher ein.

Im ersten Inning fallen traditionell die meisten Runs. In ihm schlägt die Spitze der Schlagreihenfolge, und ob ein Run fällt, hängt an wenigen Duellen zwischen dem ersten Pitcher und den ersten Battern des Gegners. Kündigt ein Team einen Opener an, schätzt du für diese Wette ihn ein und nicht den Pitcher, der danach die meisten Innings wirft.

Serien, Reisen und Stadien in der MLB

Die reguläre Saison besteht aus Serien gegen denselben Gegner, etwa über drei oder vier Spiele, und nach einer Serie reist zumindest die Gastmannschaft weiter, mitunter über mehrere Zeitzonen. Für MLB Wetten zählt deshalb bei jedem Spiel einer Serie, was an den Tagen davor war.

Mehrere Spiele gegen denselben Gegner

In einer Serie spielen beide Teams an aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander, und beide Bullpens werfen in jedem Spiel. Je später ein Spiel in der Serie liegt, desto mehr hängt die Wette auf das ganze Spiel daran, wer aus den Bullpens noch frisch ist: Wer in jedem der ersten drei Spiele geworfen hat, fehlt im vierten Spiel einer Serie über vier Spiele meist. Trifft das die besten Relief Pitcher eines Teams, wählst du die Wette auf die ersten fünf Innings oder rechnest bei der Wette auf das ganze Spiel mit schwächeren Pitchern in den späten Innings.

Doubleheader

Bei einem Doubleheader spielen zwei Teams an einem Tag zweimal gegeneinander, beide Spiele über die vollen neun Innings. Für diesen Tag darf ein Team einen 27. Spieler aus dem 40-man Roster in den aktiven Kader holen, mehr nicht. Hinter den beiden Startern muss also derselbe Bullpen zwei Spiele abdecken. Vor einer Wette auf das ganze zweite Spiel schaust du deshalb nach, wer im ersten aus dem Bullpen kam; die Wette auf die ersten fünf Innings betrifft das kaum.

Abreisetag und Reisen über Zeitzonen

Am Abreisetag spielt ein Team und fliegt danach zur nächsten Serie, etwa nach einem Spiel am Nachmittag, mitunter auch erst nach einem Spiel am Abend. Findet das Spiel bei Tag statt und haben beide Teams am Vorabend gegeneinander gespielt, schlagen die Batter etwas schwächer: Strikeouts und Outs nehmen zu, Singles, Doubles und Triples nehmen ab. Jede dieser Verschiebungen liegt nur bei wenigen Zehnteln eines Prozentpunkts, zusammen drücken sie die On-Base Percentage aber um 6 bis 7 Punkte. Weil beide Lineups am Vorabend gespielt haben, trifft das beide Seiten und verschiebt weniger die Frage nach dem Sieger als die Zahl der Runs. Bei Über/Unter rechnest du in einem solchen Spiel bei Tag mit etwas weniger Läufern als sonst bei dieser Paarung.

Reisen über Zeitzonen wirken vor allem in eine Richtung. Nach Reisen nach Osten zeigt sich der Jetlag deutlich, nach Reisen nach Westen kaum. Was er an Leistung kostet, geht bei Heim- und Gastmannschaft zum größten Teil auf zugelassene Home Runs zurück, er trifft also vor allem das Pitching. Kehrt eine Heimmannschaft über zwei Zeitzonen nach Osten zurück und reist der Gegner aus derselben Zeitzone an, aus der sie gerade kommt, ist ihr Heimvorteil praktisch aufgehoben. In dieser Lage setzt du für die Heimmannschaft keinen Heimvorteil an. Bei Über/Unter spricht eine Reise nach Osten für mehr Home Runs gegen die Pitcher des Teams, das gereist ist; sind beide Teams nach Osten geflogen, gilt das für beide Seiten.

Das Stadion: Coors Field und die Erwartung an Runs

Ein Ball, der gleich schnell und im gleichen Winkel vom Schläger kommt, fliegt nicht in jedem Stadion gleich weit. Je 10 Grad Fahrenheit mehr, also gut 5 Grad Celsius, und je 800 Fuß Höhe, rund 240 Meter, fliegt er um rund ein Prozent weiter; ein Dach bringt ebenfalls rund ein Prozent, Luftfeuchtigkeit und Wind kommen hinzu. Wie stark diese Bedingungen zusammenwirken, zeigt Coors Field in Denver. Der Luftdruck liegt dort rund 15 Prozent unter dem in Stadien auf Meereshöhe, geschlagene Bälle fliegen weiter, geworfene brechen und sinken weniger. Seit 2002 lagern die Bälle in einem Humidor bei festgelegter Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Das dämpft die Wirkung der Höhe, hebt sie aber nicht auf: Auch mit Humidor fallen in Denver meist mehr Runs. Dieselbe Paarung der Starter trägt dort also eine höhere Erwartung an Runs als anderswo. Bei Über/Unter für eine Serie in Coors Field misst du dieselben Starter deshalb nicht an ihren Spielen in anderen Stadien.

Trade Deadline und September: Wie sich die Kader ändern

Die Trade Deadline liegt auf einem Tag zwischen dem 28. Juli und dem 3. August. Bis dahin geben Teams ohne Aussicht auf die Postseason Spieler ab, und Teams auf dem Weg dorthin holen Verstärkung. Danach sind keine Trades mehr erlaubt, ein Spieler kann den Club nur noch über Waivers wechseln, und in der Postseason darf nur spielen, wer bis zum Ende des 31. August zur Organisation gehört. Rotation und Bullpen eines Teams, das sich verstärkt hat, sind danach anders besetzt als im Juni, und beim Team, das abgegeben hat, fehlen Spieler, die seine Werte aus der ersten Hälfte der Saison mitgetragen haben. Bei beiden Teams beschreiben Bilanzen aus der Zeit vor der Trade Deadline deshalb einen Kader, den es so nicht mehr gibt; für eine Wette nach der Trade Deadline zählt, wer jetzt in Rotation und Bullpen steht.

Vom 1. September bis zum Ende der regulären Saison stehen 28 statt 26 Spieler im Kader, davon höchstens 14 Pitcher statt 13. Die Obergrenze soll verhindern, dass Teams im September wie früher einen Relief Pitcher nach dem anderen bringen und die Spiele sich in die Länge ziehen. Einen Pitcher mehr darf jeder Bullpen trotzdem haben, und mit ihm wiegt die Belastung aus den Vortagen im September etwas weniger als im Sommer. Die zusätzlichen Plätze nutzen die Teams unterschiedlich. Wer im Rennen um die Postseason steht, holt junge Spieler zur Verstärkung, wer keine Chance mehr hat, gibt ihnen Einsätze mit Blick auf die nächste Saison. Bei einem Team ohne Chance stehen im September deshalb eher Spieler auf dem Platz, die kaum Spiele in der MLB haben, und eine Einschätzung aus dem Sommer passt auf dieses Team weniger als auf eines, das noch um die Postseason spielt.

Steht ein Team schon als Teilnehmer der Postseason fest, nutzt es die letzten Tage der regulären Saison gern, um verletzte Spieler zu schonen und seine Rotation für die Postseason zu ordnen. Der Starter eines dieser Spiele kann deshalb ein anderer sein als der, den die Reihenfolge der Saison erwarten lässt, und geschonte Spieler fehlen in der Aufstellung. Geht ein Team dagegen ohne diese Pause in die Postseason, heißt das nicht, dass es dort früh scheitert: Viele Teams sind müde hineingegangen und weitergekommen. Vor einer Wette auf eines der letzten Spiele eines solchen Teams prüfst du Starter und Aufstellung am Spieltag selbst, statt sie aus der Rotation abzuleiten.

Postseason: Rotation und Bullpen in Serien mit Ruhetagen

Zur Postseason gehören zwölf Teams, sechs aus jeder Liga. Die Teams auf den Plätzen eins und zwei der Setzliste jeder Liga haben in der ersten Runde ein Freilos und steigen direkt in die Division Series ein, die übrigen vier spielen die Wild Card Series.

Runde

Spiele

Heimrecht

Wild Card Series

höchstens 3

alle Spiele beim besser gesetzten Team

Division Series

höchstens 5 (2-2-1)

besser gesetztes Team

League Championship Series

höchstens 7 (2-3-2)

besser gesetztes Team, Spiele 1, 2, 6, 7

World Series

höchstens 7 (2-3-2)

bessere Bilanz der regulären Saison, Spiele 1, 2, 6, 7

In der Wild Card Series gibt es innerhalb der Serie weder Reise noch Wechsel des Stadions. Das Stadion des besser gesetzten Teams bestimmt die Erwartung an Runs für alle Spiele, und das schlechter gesetzte Team hat in keinem davon Heimrecht. Bei Über/Unter rechnest du deshalb in jedem Spiel dieser Serie mit denselben Bedingungen des Stadions. Für die Run Line heißt das: Das besser gesetzte Team schlägt in jedem Spiel zuletzt, der Walk-off und die Grenze, die er dem Abstand setzt, gehören also immer ihm.

In der Postseason gibt es zwischen den Spielen spielfreie Tage und Reisetage. Liegen in einer Division Series Ruhetage nach dem ersten und dem dritten Spiel, kann ein Team mit drei Startern durch die Serie kommen. Der vierte und der fünfte Starter der regulären Saison müssen dann kein Spiel beginnen, und der erste Starter kann im vierten Spiel ein zweites Mal antreten. Für MLB Wetten auf ein einzelnes Spiel der Postseason leitest du den Starter deshalb aus den Ruhetagen der Serie ab, nicht aus der Reihenfolge der regulären Saison.

Dieselben Ruhetage erlauben es den Teams, ihre besten Relief Pitcher früher im Spiel und öfter einzusetzen als in der regulären Saison. Kommen sie früher, werfen sie mitunter schon vor dem Ende des fünften Innings, und dann trifft auch die Wette auf die ersten fünf Innings den Bullpen, allerdings dessen beste Pitcher. Bei einer Wette auf das ganze Spiel wiegen in der Postseason deshalb die besten Relief Pitcher eines Teams schwerer als die Breite seines Bullpens.

In der Postseason beginnen Extra Innings ohne Automatic Runner. Jedes zusätzliche Inning startet wie die neun davor ohne Läufer auf der zweiten Base, und ein Spiel, das nach neun Innings gleich steht, bringt in den Extra Innings weniger schnell weitere Runs als in der regulären Saison. Eine Wette auf Unter übersteht einen Gleichstand nach neun Innings in der Postseason deshalb eher als in der regulären Saison.

Langzeitwetten auf die World Series

Eine Langzeitwette auf den Sieger der World Series läuft durch den ganzen Kalender. Vor der Saison können alle 30 Teams gewinnen, und je mehr Teilnehmer einen Wettbewerb gewinnen können, desto höher ist die Marge. Wetten auf den Sieger einer Saison tragen deshalb in der Regel eine hohe Marge und bringen im Schnitt hohe Verluste. Im Lauf der Saison sinkt die Marge, und der Kalender klärt nach und nach, was den Weg eines Teams bestimmt. Mit der Trade Deadline und dem 31. August steht fest, mit welchen Spielern es in der Postseason antreten darf. Am Ende der regulären Saison zeigt sich, wer ein Freilos bekommt und damit eine Serie weniger gewinnen muss, und die bessere Bilanz bringt in der World Series Heimrecht in vier der sieben möglichen Spiele. Wer nach dem 31. August wettet, zahlt weniger Marge und wettet auf ein Team, das sich für die Postseason nicht mehr von außen verstärken kann; wer im Frühjahr wettet, zahlt die höchste Marge für die längste Unsicherheit.

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Über den Autor

Pavel

Pavel ist seit sieben Jahren in der Welt der Sportwetten und Online-Casinos aktiv. In dieser Zeit hat er ein sicheres Gespür dafür entwickelt, welche Anbieter wirklich halten, was sie versprechen – und welche nicht. Auf Europameisterschaft.com bewertet er Wettanbieter und Casinos auf Basis eigener Erfahrungen: von der Quotentiefe über Bonusbedingungen bis hin zu Auszahlungsgeschwindigkeit und Kundenservice. Wer seine Texte liest, bekommt keine Hochglanzwerbung, sondern ehrliche Einschätzungen aus der Praxis.

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